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Nach schwerer Brandstiftung 22-jähriger Mitbewohner festgenommen

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Feuerwehr
Eine weggeworfene Zigarettenkippe verursachte gestern einen Feuerwehreinsatz in Partenkirchen. © (Symbolbild) Kzenon/PantherMedia

Mammendorf - Zu einem Brand in einer Doppelhaushälfte kam es am Sonntag, 14. November, kurz vor Mitternacht in Mammendorf. Eine Person zog sich eine Rauchgasintoxikation zu. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen.

Der 29-jährige Hausbewohner hatte sich bereits ins Schlafzimmer im ersten Stock zurückgezogen, als er gegen 23.30 Uhr Brandgeruch aus dem Erdgeschoss wahrnahm. Er stellte sodann fest, dass auf dem Herd in der Küche ein Brand ausgebrochen war, den er trotz Hilfe eines herbeigeholten Nachbarn nicht mehr löschen konnte. Beim Löschversuch zog sich der Deutsche eine Rauchgasintoxikation zu, die später im Krankenhaus behandelt werden musste. Die verständigten Feuerwehren aus dem Umkreis konnten den Zimmerbrand löschen, die Doppelhaushälfte ist jedoch momentan nicht bewohnbar. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden im hohen fünfstelligen Bereich.

Mitbewohner setzte Küche womöglich vorsätzlich in Brand

Dem Ereignis vorausgegangen war laut den Angaben des Geschädigten ein Beziehungsstreit mit seinem Mitbewohner, der kurz vor Feuerausbruch das Haus verließ. Die eingesetzte Feuerwehr stellte fest, dass sich verschiedenste Küchengegenstände auf der eingeschalteten Herdplatte befanden, die Feuer gefangen hatten. Es besteht der dringende Tatverdacht, dass der 22-jährige Mitbewohner die Küche vorsätzlich in Brand gesetzt hat. Von einem technischen Defekt wird aktuell nicht ausgegangen. Der tatverdächtige 22-jährige Mitbewohner wurde wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung noch in derselben Nacht vorläufig festgenommen und wird am Dienstag, 16. November, dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Fürstenfeldbruck vorgeführt.
pi

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