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Nächtlicher Großeinsatz wegen Gas: 21 Bewohner evakuiert – Mutter mit Kindern in Spezialklinik geflogen

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Einsatzkräfte der Feuerwehr Fürstenfeldbruck in Montur bei nächtlichem Einsatz wegen Gas
Die Feuerwehr Fürstenfeldbruck und viele weitere Einsatzkräfte wurden zu einem Gaseinsatz mit Evakuierung in die Kurt-Schumacher-Straße in FFB gerufen. © Feuerwehr Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck – Die Kurt-Schumacher-Straße erstrahlte am Samstag, 13. November, kurz vor Mitternacht in Blaulicht. Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

„Angefangen hat alles mit der Meldung, dass ein zweijähriges Mädchen das Bewusstsein verloren habe“, berichtet Polizeihauptkommissar Klaus Meissner.

Gaswarngerät schlägt Alarm

Bei Ankunft des Rettungsdienstes schlug deren Gaswarngerät bereits im Treppenhaus an. Die hinzugezogene Feuerwehr stellte dann einen massiv erhöhten Kohlenmonoxid-Wert im Wohnanwesen fest, so dass alle 21 Bewohner vorsorglich evakuiert und versorgt werden mussten.

Eine 29-jährige Frau und ihre beiden Kinder im Alter von ein und zwei Jahren wurden mit Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung in eine Münchner Spezialklinik geflogen. Wie die Polizei mittlerweile erfuhr, wurde die junge Mutter mit ihren beiden Kindern zwischenzeitlich aus dem Krankenhaus entlassen und konnte ihre zwischenzeitlich gelüftete Wohnung wieder beziehen. Alle anderen Anwohner kamen mit dem Schrecken davon.

Ursache war offensichtlich ein Camping-Gaskocher in der Wohnung der kleinen Familie, aus dem aus noch nicht geklärter Ursache Gas ausströmte.
pi

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