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Neuer Kreisbrandrat im Landkreis Fürstenfeldbruck

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Kreisbrandrat Christoph Gasteiger.
Kreisbrandrat Christoph Gasteiger. © FFW Moorenweis

Landkreis Fürstenfeldbruck – Mit großer Mehrheit wurde Christoph Gasteiger von den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren zum neuen Kreisbrandrat des Landkreises Fürstenfeldbruck gewählt. Die Amtszeit des bisherigen Kreisbrandrates Hubert Stefan hätte eigentlich noch bis zum 31. Okotober 2022 angedauert. Aufgrund des Erreichens der gesetzlichen Altersgrenze für den Feuerwehrdienst musste er sein Amt allerdings mit Ablauf des 14. Novembers niederlegen.

Gasteiger übernahm das Amt des Kreisbrandrates am 15. November zunächst für sechs Jahre. Die notwendige Bestätigung der Wahl durch die Regierung von Oberbayern liegt zwischenzeitlich ebenfalls vor.

Stefan war insgesamt 17 Jahre als Kreisbrandrat des Landkreises Fürstenfeldbruck tätig und hat sich dabei mit hohem persönlichen Engagement um den Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis verdient gemacht. Beispielhaft zu nennen sind hier die Feuerwehrausbildung auf Landkreisebene, die Weiterentwicklung des Fahrzeugkonzepts des Landkreises und die Planungen für den Neubau des landkreiseigenen Notfalllagers, in dem diverse Ausstattung und Materialien für Großschadensereignisse und Katastrophenfälle vorgehalten werden.

Landrat Thomas Karmasin bedankte sich im Rahmen der Wahlveranstaltung bei Stefan für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement und für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Der 44-jährige Gasteiger ist seit 2019 als Kreisbrandmeister Mitglied der Kreisbrandinspektion. Er betreute zuletzt als Gebiets-KBM die Feuerwehren der Gemeinden Adelshofen, Jesenwang und Landsberied. Außerdem war er Lehrgangsleiter für die Ausbildung „Technische Hilfeleistung“ und arbeitete im Brandmeldeanlagen-Team der Kreisbrandinspektion mit. Seine Heimatfeuerwehr ist die Freiwillige Feuerwehr Moorenweis, deren Kommandant er auch bis Ende Oktober noch war. Da der Kreisbrandrat nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz nicht gleichzeitig Kommandant einer Feuerwehr sein darf, war die Niederlegung des Amtes Voraussetzung für die Bestätigung als Kreisbrandrat.

Landrat Karmasin gratulierte Gasteiger zu seiner Wahl und wünschte ihm für die kommende Amtszeit viel Glück und Erfolg.

red

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