Bürgermeister Emanuel Staffler (links)  und Architekt Claus Reitberger.
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Bürgermeister Emanuel Staffler (links) und Architekt Claus Reitberger.

Treffen im leeren Becken

Sanierung des Türkenfelder Schwimmbads: Die Planungen laufen an

Türkenfeld – Die Verwaltung hat die letzten Monate genutzt, um gemeinsam mit den zuständigen Stellen des Bundes oder der Bauverwaltung den Förderantrag zu finalisieren. Denn: Nur mit den in Aussicht gestellten 1,5 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ wird das Mammut-Projekt überhaupt erst möglich.

Mitte Juli konnten alle für eine Förderung notwendigen Dokumente, Beschlüsse und Formulare eingereicht werden. Parallel hat die Gemeinde ein Planungsbüro gesucht. Diese Suche musste im Rahmen eines förmlichen Verfahrens stattfinden.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 28. Juli die Planungsleistungen einstimmig an das in Fürstenfeldbruck ansässiges Büro Reitberger & Schilk vergeben. Seit Anfang September wird der Sanierungsbedarf im Detail erhoben und ein möglicher Bauzeitplan erstellt. Erste Planungsschritte konnten Claus Reitberger und Bürgermeister Emanuel Staffler im Rahmen eines Ortstermins am 1. September besprechen.

Von Vorteil war dabei, dass das Becken aufgrund der Sommerferien ohnehin leer war und erst in den Folgetagen – pünktlich zum Schulbeginn – wieder befüllt wird. Anfang 2022 sollen dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit konkrete Planungsansätze vorgestellt werden. Eine große Rolle dabei werden Fragen der Barrierefreiheit, Energieeffizienz und Neugestaltung des Beckens spielen.

red

Quelle: Kreisbote

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