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Kinder geben Segen vor dem Germeringer Rathaus

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Von: Claudia Becker

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Oberbürgermeister Andreas Haas begrüßte die Sternsinger vor dem Germeringer Rathaus.
Oberbürgermeister Andreas Haas begrüßte die Sternsinger vor dem Germeringer Rathaus. © Becker

Germering – Der Duft von Weihrauch breitet sich aus, wenn auch vor und nicht im Rathaus selbst, so ist er deutlich wahrnehmbar. Immerhin gibt es auch einen gebührenden Anlass dafür – die Sternsinger sind bei Oberbürgermeister Andreas Haas zu Besuch.

Kinder der drei katholischen Pfarreien St. Johannes Bosco, St. Martin und St. Cäcilia haben sich als die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar verkleidet, um dem Rathaus den Segensspruch „20*C+M+B+22“ zu geben.

Auch in diesem Jahr erlaubt es die Pandemie nicht, dass die Kinder wie gewohnt von Haus zu Haus ziehen, damit die Germeringer ihren Segen erhalten. Traditionell wird dieser über der Eingangtür angebracht oder, wie im Fall des Rathauses, über dem Aufzug mit einer gesegneten Kreide.

„Der Segen ist nicht nur für alle Rathausmitarbeiter, sondern auch für diejenigen, die täglich ein und aus gehen“, sagt Oberbürgermeister Andreas Haas. Symbolisch sei er damit also für alle Germeringer gedacht. Für alle anderen Germeringer gibt es wie im Jahr 2021 stattdessen selbst gestaltete Segenstütchen, in denen sich ein Segensaufkleber für die Haustür befindet.

Unter dem diesjährigen Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit.“ sammeln die Sternsinger 2022 bundesweit Gelder für einen guten Zweck. Im Mittelpunkt steht dabei die Gesundheitsförderung von Kindern in Afrika. Denn, das betont der Oberbürgermeister, man müsse auch an die Menschen denken, denen es nicht so gut ginge.

Siebenjährige bringt Segensspruch an

Antonia brachte den Segensspruch an.
Antonia brachte den Segensspruch an. © Becker

„Gemeinsam Gehts“ – ein weiteres Stichwort, dass die Sternsinger für sich nutzen. Denn gemeinsam kann man etwas bewirken und unterstützen. Und genau das wünscht sich auch die siebenjährige Antonia, die bereits seit vier Jahren bei den Sternsingern mitmacht. In diesem Jahr wurde ihr gar eine besondere Ehre zuteil. Sie durfte – mit Hilfe ihres Papas – den Segensspruch über den Aufzug schreiben. Außerdem hatte sie schon einen kleinen Brief, der im Segenstütchen steckt, mitgestaltet. Besonders die Kinder hoffen darauf, im nächsten Jahr wieder als Caspar, Melchior und Balthasar von Haus zu Haus ziehen zu können und dabei auch ihre Spendendose zu schütteln.

Die Abkürzung C+M+B steht im übrigen nicht für die drei Könige, dahinter verbirgt sich der Segen „Christus mansionem benedicat“.

Becker

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