1. Startseite
  2. Lokales
  3. Fürstenfeldbruck
  4. Kreisbote

Teilstrecke der Staatsstraße 2054 wird verlegt

Erstellt:

Kommentare

Teilstrecke der Staatsstraße 2054 wird verlegt
Von links: Johannes Riedelsheimer (Abteilungsleiter Staatliches Straßenbauamt Freising), Stadtbaurat Johannes Dachsel, Landtagsabgeordneter Alex Dorow und Oberbürgermeister Erich Raff bei der symbolischen Übergabe. © Stadt FFB

Fürstenfeldbruck – Die Staatsstraße (St) 2054 kann aus dem Stadtgebiet auf die B 471 und auf die Neulindacher Spange verlegt werden. Dafür wurde eine Teilstrecke der St 2054 umgestuft.

Neu zur Staatsstraße gewidmet wurde der Abschnitt vom Kreisverkehr (KV) am Pucher Meer/B2 bis zum KV Maisacher Straße/Umfahrung Neulindach. Gleichzeitig wurden die Landsberger Straße ab dem Kreisverkehr Zur Kaisersäule/B471 über die innere Schöngeisinger Straße bis zur Hauptstraße (B2) sowie die Verlängerung der Augsburger Straße ab dem Abzweig B2 bis zum KV Maisacher Straße/Umgehung Neulindach zur Ortsstraße abgestuft. Die Straßenbaulast hierfür liegt nun bei der Stadt und nicht mehr beim Staatlichen Straßenbauamt Freising. Damit ist der Weg frei für verkehrsrechtliche und bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Verringerung der Verkehrsbelastung.

Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung der Landsberger- und der Schöngeisinger Straße, über die auch viel Lkw-Verkehr abgewickelt wurde, war es Oberbürgermeister Erich Raff schon lange ein Bedürfnis, die Staatsstraße zu verlegen. Dazu hat es auch in Absprache mit dem Staatlichen Straßenbauamt Freising Alternativvorschläge gegeben, die sowohl vom Oberbürgermeister als auch vom Stadtrat abgelehnt wurden.

Mit Unterstützung des Landtagsabgeordneten Alex Dorow konnte im Februar 2020 eine Besprechung mit dem damaligen Staatssekretär Gerhard Eck und Vertretern der zuständigen Ministerien koordiniert werden. Das Ergebnis des Gesprächs war, dass die rechtlichen Voraussetzungen für eine Umlegung der Staatsstraße 2054 auf die Umgehung Neulindach gegeben sind. Dies nahm noch zwei Jahre in Anspruch und im Juli 2022 wurde die Umstufung im Staatsanzeiger bekannt gemacht.

red

Auch interessant

Kommentare