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Weitere Hilfsgüter aus Fürstenfeldbruck wurden mit fünf Fahrzeugen nach Lublin gebracht

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Fürstenfeldbruck – Knapp zwölf Tonnen Sachspenden der Initiative „Brucker helfen der Ukraine“ konnten vergangenen Samstag mit einem Konvoi aus einem Ersatzfahrzeug der Feuerwehr Fürstenfeldbruck, einem Anhänger der Feuerwehr Puch, zwei Fahrzeugen des MHD-Gröbenzell und einem Fahrzeug von „Unser Land“ nach Lublin in Polen an die Ukrainische Grenze gebracht werden.

Am 5. März ging erneut ein Konvoi mit Sachspenden aus Bruck nach Lublin.
1 / 7Am 5. März ging erneut ein Konvoi mit Sachspenden aus Bruck nach Lublin. © Andreas Lohde
Am 5. März ging erneut ein Konvoi mit Sachspenden aus Bruck nach Lublin.
2 / 7Am 5. März ging erneut ein Konvoi mit Sachspenden aus Bruck nach Lublin. © Andreas Lohde
Am 5. März ging erneut ein Konvoi mit Sachspenden aus Bruck nach Lublin.
3 / 7Am 5. März ging erneut ein Konvoi mit Sachspenden aus Bruck nach Lublin. © Andreas Lohde
Am 5. März ging erneut ein Konvoi mit Sachspenden aus Bruck nach Lublin.
4 / 7Am 5. März ging erneut ein Konvoi mit Sachspenden aus Bruck nach Lublin. © Andreas Lohde
Am 5. März ging erneut ein Konvoi mit Sachspenden aus Bruck nach Lublin.
5 / 7Am 5. März ging erneut ein Konvoi mit Sachspenden aus Bruck nach Lublin. © Andreas Lohde
Am 5. März ging erneut ein Konvoi mit Sachspenden aus Bruck nach Lublin.
6 / 7Am 5. März ging erneut ein Konvoi mit Sachspenden aus Bruck nach Lublin. © Andreas Lohde
Am 5. März ging erneut ein Konvoi mit Sachspenden aus Bruck nach Lublin.
7 / 7Am 5. März ging erneut ein Konvoi mit Sachspenden aus Bruck nach Lublin. © Andreas Lohde

Bedingt durch den ständigen Kontakt mit Moritz Hicketier vor Ort im Caritaszentrum in Lublin, packten die Helfer in der Tenne in Fürstenfeldbruck zuvor nur die Ware, die in Lublin auch wirklich benötigt wurde. „Die Fahrt nach Lublin dauerte mit den Lkw knapp 18 Stunden. Mit mehreren Tankstopps in kleinen Intervallen – spätestens, wenn die Tanknadel auf 1/2 stand, begegnete man der zunehmenden Unterversorgung mit Kraftstoff“, erzählt Stadtrat Andreas Lohde, der auch die Unterstützer für diesen Konvoi organisierte. Ab Warschau sei der Kraftstoff bereits für Privatfahrzeuge auf 50 Liter pro Fahrzeug und bei Lkw auf 500 Liter pro Fahrzeug limitiert – eine Regelung, die inzwischen in ganz Polen greife, jedoch für nachgewiesene Hilfsfahrzeuge nicht gelte.

Lohdes Konvoi traf nicht auf eine Schlange oder einen Stau von Lkw mit Hilfslieferungen, wie es oft gemeldet werde. „Das mag zum einen daran liegen, dass Lublin noch 100 Kilometer von der Grenze entfernt ist, zum anderen aber an der guten Disposition der Hilfslieferung und der Organisation vor Ort“, vermutet Lohde. Die Caritas in Lublin sei eine Drehscheibe für Hilfslieferungen, die bestens organisiert sei. „Viele Freiwillige, Pfadfinder und Hauptamtliche arbeiten reibungslos Hand in Hand und haben augenscheinlich klare Strukturen eingeführt, die greifen“, weiß der Politiker zu berichten.

Weiterer Konvoi nicht ausgeschlossen

Nachdem der Brucker Konvoi gegen 14 Uhr angekommen war, wurden die Brucker zunächst mit Speisen und Getränken versorgt, danach wurde angemeldet und eingelagert. Gegen 18 Uhr rückte der Konvoi wieder ab – allerdings getrennt. „Weil wir noch drei Kriegsflüchtlinge in Warschau aufnahmen, um diese in den Landkreis mitzunehmen“, erklärt Lohde. Sonntag gegen 10.30 Uhr waren alle Fahrzeuge mit Mannschaft wieder wohlbehalten im Landkreis angekommen. Lohde schließt nicht aus, dass es bei Bedarf einen weiteren Konvoi geben wird.

Lohdes Dank gilt dem Kreisbeauftragten des MHD, Georg Graf von Hundt zu Lautterbach, und seinem Kreisgeschäftsführer Thomas Rapp, für die unbürokratische Unterstützung und Organisation der zwei Lkw des MHD und der dazugehörigen Fahrer. Landtagsabgeordneten Benjamin Moskowitisch organisierte das Fahrzeug von „Unser Land“ und fuhr damit mit Fahrer Florian Quintuns selbst mit. Florian Rusche und Stephan Lohde, begleiteten Lohde auf dem Fahrzeug der Stadt.

red

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