Haushalt

Kreisumlage bleibt gleich, wenn...

Landkreis – Knapp 116 Millionen Euro könnte der Landkreis im nächsten Jahr zur Erfüllung seiner Aufgaben von den Kommunen verlangen. Das entspräche einer Kreisumlage von 49,9 Prozent.

Der ungedeckte Bedarf ist damit um rund vier Millionen Euro höher als im letzten Jahr, als Städte und Gemeinden 112 Millionen Euro an den Kreis abführen mussten. Der Kreisumlagensatz bliebe aufgrund veränderter Steuer-Vorzeichen aber unverändert. Das geht aus dem Entwurf zum Kreishaushalt für das Jahr 2017 vor.

Der Entwurf enthält unter anderem eine große Unwägbarkeit – nämlich die Frage, wer die Kosten für die Betreuung unbegleiteter jugendlicher Flüchtlinge übernimmt. Bislang sei es nicht gelungen, den Freistaat zu einer Kostenübernahme zu bewegen, heißt es. Sollte dies so bleiben, dann stiege der ungedeckte Bedarf (über den Umweg der Bezirksumlage) und die Kreisumlage müsste auf 51,9 Prozent angehoben werden.

Zum 1. Januar 2017 rechnet der Landkreis mit einem Schuldenstand von 78 Millionen Euro, wobei die Tendenz nach oben zeigt. Eine der größten Aufgaben des Kreises derzeit ist der Neubau der Berufsschule in Bruck. Die Gespräche über den Haushaltsentwurf in den weitgehend öffentlich tagenden Gremien des Kreistag sollen am 14. November beginnen.  (st)

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