Nach dem milden Winter haben sich bereits die ersten Kröten auf den Weg zu ihren Laichgewässern gemacht – so früh wie nie.

Achtung Autofahrerer

Kröten wandern so früh wie noch nie

Landkreis – Nach dem milden Winter haben sich bereits die ersten Kröten auf den Weg zu ihren Laichgewässern gemacht – so früh wie nie.

Am 18. Februar wurde der erste Amphibienzaun in Puch aufgebaut. Am gerade frisch errichteten Zaun in Mauern wurden am 23. Februar schon über 50 Erdkröten gezählt.

Laut Vorhersagen liegen die Temperaturen in den nächsten Tagen zwar meist im einstelligen Plusbereich und nachts um den Gefrierpunkt. Sobald sie mehrere Nächte hintereinander nicht unter 4 Grad Celsius sinken und genug Feuchtigkeit oder Regen dazukommt, wird die Massenwanderung aus den Winterquartieren zu den Laichgewässern einsetzen. Deshalb werden jetzt die restlichen Amphibienzäune aufgebaut.

So richtig los gehen wird es nach derzeitiger Einschätzung der Naturschutzbehörde im Landratsamt in der zweiten Märzwoche. Auf dem Weg zu den Laichplätzen überqueren die Tiere Straßen. Damit sie möglichst nicht unter die Räder kommen, werden einige Straßen nachts gesperrt, etwa die Verbindungen Alling und Germannsberg sowie Weiherhaus und Pfaffing. Wann genau das nötig wird, steht noch nicht fest.

In der Bahnhofstraße in Grafrath wird die Höchstgeschwindigkeit wegen der Kröten auf 30 Kilometer begrenzt. Bei Vogach werden Busse umgeleitet. Erstmals wird dieses Jahr in Eichenau und Puchheim die Olchinger Straße teils gesperrt. Grundsätzlich sollte man in der Nähe von Weihern und Tümpeln die nächsten Wochen vorsichtig fahren.

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