Ein junges Publikum zog der Poetry-Slam im Stadtpark an – hier Dominik Erhard in Aktion.Fotos: Voxbrunner

Kulturnacht zieht die Brucker an

Fürstenfeldbruck - Musik verschiedenster Richtungen, Theater, Kunstausstellungen, Clownerie und Zauberkunst, Literatur und Performance gab es bei der Kulturnacht zu erleben.

Wenn die Kulturnacht terminlich mit zwei Fußball-WM-Achtelfinalspielen kollidiert, ist das nicht ganz optimal. Doch der laue Sommerabend und die Vielfalt der Darbietungen lockten das Publikum dennoch an die Schauplätze in Bruck und Umgebung.

Eine Premiere gab es im Stadtpark. Dort bestritten vier junge Autoren einen Poetry-Slam mit witzigen, schrägen, auch nachdenklichen Texten über das Leben und die Liebe. Ein Grüppchen vorwiegend junger Leute lauschte fasziniert dieser Form der Lesung, die keine ist.

Wer an diesem Abend möglichst viel Programm auf überschaubarem Raum genießen wollte, flanierte über das Klostergelände. Allein musikalisch hätte die Bandbreite kaum größer sein können. Unter freiem Himmel spielte der Posaunenchor der Erlöserkirche ein Programm aus Volksliedern, Swing und Klassik. Im Haus 10 waren zwischen Kunstobjekten aus Schnur Wladimir Stupitzky und Kontrabassist Florian Streitwieser mit ehemals verbotenen Liedern aus der alten Sowjetunion zu hören. In der Klosterkirche ertönte zu später Stunde eine Orgelnachtmusik mit Christoph Hauser. Daneben gab es noch jede Menge andere Anziehungspunkte für große und kleine Kulturfans. (os)

Impressionen von der Kulturnacht in Fürstenfeldbruck

Impressionen von der Kulturnacht in Fürstenfeldbruck

Impressionen von der Kulturnacht in Fürstenfeldbruck

Auch interessant

Kommentare