Andrea Schweitzerist bisher noch ohneGegenkandidatin.  Foto: pw

Kommunalwahl 2020

Bürgermeisterwahl 2020: Mit Unterstützung der CSU: Landsberieds Bürgermeisterin tritt erneut an

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Die amtierende Bürgermeisterin Andrea Schweitzer (FW/Einigkeit) stellt sich im nächsten Jahr wieder zur Wahl. War ein Abschied nach einer Amtszeit je eine ernsthafte Option?

Landsberied –  „Nein“, antwortet Schweitzer bestimmt. Für die 50-Jährige gab es nur eine Bedingung und die kann sie mit einem positiven Ergebnis abfragen: „Wenn gesundheitlich alles passt, dann mach’ ich weiter.“

Anfang des Jahres sprach sich Schweitzer mit ihrer Gruppierung, den Freien Wählern/Einigkeit, ab, Gegenkandidaten gab es keine. Logischerweise könnte man sagen, denn irgendwelche großen Querelen oder andere ambitionierte Kandidaten sind in den vergangenen Jahren nie öffentlich aufgetaucht.

CSU kündigt an, die Bürgermeisterin zu unterstützen

Im Moment ist auch noch kein anderer Bürgermeister-Kandidat für die Kommunalwahl 2020 bekannt. Die andere große Fraktion im Gemeinderat, die CSU/WDG, hat sogar schon angekündigt, dass sie Schweitzer bei einer erneuten Kandidatur den Wählern empfehlen wird. „Einerseits freut es mich natürlich, andererseits ist es eine Bestätigung meiner Arbeitsweise“, sagt Schweitzer dazu.

Sie wolle keine Parteipolitik im Gemeinderat betreiben, sondern alle einbinden. In den meisten großen und teuren Entscheidungen der vergangenen Jahre gab es keine großen Grabenkämpfe im Landsberieder Gremium.

Was kommt, weiß man ohnehin nie

Im Wahlkampf will sich Andrea Schweitzer mit den Projekten beschäftigen, die in dieser Legislaturperiode angelaufen sind und abgeschlossen werden müssen. Der Gemeinde-Wohnbau in Babenried, das neue Baugebiet an der Flurstraße und der Dorfweiher zum Beispiel. „Es sind ja noch einige“, sagt Schweitzer. „Im Endeffekt weiß man sowieso nicht, was auf einen zukommt.“

Die Themen Asyl und Wohnungsbau hatte vor der Wahl 2014 zum Beispiel kein Mensch auf dem Zettel. Die Wahl vor fünf Jahren gewann Schweitzer deutlich gegen den Kandidaten der Grünen, Hans Märkl. Sie holte damals im ersten Durchgang 71,5 Prozent der Stimmen. Nach der Wahl gab die Verwaltungsfachwirtin ihren Job auf, um sich auf das Bürgermeisterinnen-Amt zu konzentrieren.  

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