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In Landsberied

Feuerwehr wartet weiter auf Übungsplatz

 Kommando zurück beim Übungsplatz für die Freiwillige Feuerwehr Landsberied: Eine erste Kostenschätzung fällt so hoch aus, dass die Gemeinde die Entscheidung erst einmal vertagt. Die Räte sind ob der Summe konsterniert.

LandsberiedDie Freiwillige Feuerwehr benötigt einen neuen Übungsplatz, auf dem zum Beispiel die Prüfungen für die Leistungsabzeichen abgenommen werden können (wir berichteten). Die Brandhelfer hatten in der Vergangenheit das Gelände genutzt, auf dem nun der Containerbau für die Asylbewerber steht. Deswegen sind die Feuerwehrler seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem neuen Areal.

Der Gemeinderat und die Wehr hatten sich eigentlich bereits geeinigt: Ein Platz zwischen dem Dorfwirt und dem Sportplatz des FC Landsberied sollte befestigt und teils gepflastert werden. Auch eine Wasserleitung sollte dorthin verlegt werden.

Jetzt hat Bürgermeisterin Andrea Schweitzer (FW/Einigkeit) eine erste Kostenschätzung aus der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf (VG) erhalten. Die Verwaltung kalkuliert die Baukosten aufgrund Erfahrungen in anderen VG-Gemeinden mit 34 900 Euro – diese Summe war für die Gemeinderäte eine böse Überraschung. Bisher hatte man die erforderlichen Aufwendungen lediglich auf circa 10 000 Euro geschätzt.

„Es kann sich anders entwickeln“, sagte Schweitzer zwar zu einer möglichen Ausschreibung. Es wurde aber entschieden, dass nochmal über andere Grundstücke nachgedacht wird. Die Entscheidung wird damit erst einmal verschoben. „Ich finde die Gesamtkosten untragbar“, sagte Hans Märkl (Grüne) zum Platz beim Dorfwirt. Er befürchtete außerdem, dass eine Wasserleitung zu dem Grundstück problematisch sei, wegen möglicher Keime.

Märkl schlug vor, ein gemeindeeigenes Grundstück im Gewerbegebiet An der Leiten zu überprüfen. Dieses sei noch nicht erschlossen und benötige deswegen sowieso eine Wasserleitung. „Damit verschieben wir das Problem“, sagte Vereinsreferent Bernhard Förg (FW/Einigkeit). Ein Übungsplatz auf dem Gemeinde-Grundstück müsse auch irgendwann in der Zukunft einer anderen Bebauung weichen.

Günter Worl (CSU/WDG) fragte, ob die Feuerwehr ihre Prüfungen auch in anderen Orten abhalten könne. „Keine Chance, das würde nie funktionieren“, sagte Schweitzer. Das Gemeinde-Areal und ein anderer Platz nahe des Asylbewerber-Container sollen jetzt noch einmal geprüft werden, ob die Baukosten billiger kämen. (fd)

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