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Gratulantenschar: (v.l:) Enkelin Birgit Brings, Schwiegertochter Katharina Brings, Ehefrau Käthe, Bürgermeisterin Andrea Schweitzer, der Jubilar, die Söhne Berthold und Wilfried Brings sowie Vize-Bürgermeister Hubert Ficker. 

In Landsberied

Früherer Wirt lässt sich feiern

 Über 40 Jahre lang leiteten Christian und Käthe Brings die Dorfwirtschaft in Landsberied. Das war nicht immer leicht. Und auch an seinem 90. Geburtstag bleibt dem Jubilar kaum eine Verschnaufpause.

Landsberied – Der gelernte Landwirt aus dem Rheinland und seine Frau zogen vor 60 Jahren nach Landsberied und übernahmen im gleichen Zug die Gaststätte zum „Alten Wirt“ in der Kirchstraße. In den folgenden Jahren wurde die Gaststätte ausgebaut und um ein Schützenheim erweitert. Bis ins Jahr 2000 führten die beiden die Gaststätte. „Natürlich gab es immer ein Auf und Ab, aber ans Aufhören haben wir nie gedacht“, erinnert sich Käthe Brings. Das Paar bot auch einen Mittagstisch an, was für diese Zeit eher unüblich war. Die Rollenverteilung in der Wirtschaft war klar. „Meine Frau war die Hauptamtliche, und ich war meistens abends für die Bewirtung zuständig.“

Stolz erzählt das Ehepaar, dass sie in all den Jahren sämtliche Landsberieder Vereine beheimatet haben. In sieben davon war Christian Brings selbst aktiv. Unter anderem bei den Keglern, der Feuerwehr, den Burschen und beim Sparverein. Das ist auch der Grund, warum es an seinem Jubiläum einen regelrechten Feiermarathon gab: Drei Tage lang hatte Brings fast durchgehend Besuch, nicht zuletzt von seinen alten Vereinsbekannten. Mit ihm freuten sich aber auch die zwei Söhne, vier Enkel und zwei Urenkel, von denen er regelmäßig Besuch bekommt.

Für seinen Geburtstag hat sich der Jubilar etwas Besonderes überlegt: Er wollte keine Geschenke – „Krüge stehen genug rum“. Also sammelte er von den Gratulanten Spenden ein, die an die Nachbarschaftshilfe Landsberied gehen. Christoph Riegel

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