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Der Fußballplatz muss regelmäßig gemäht werden.

Landsberied

Fußballclub darf Schnittgut-Lager bauen

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Das Mini-Silo für den FC Landsberied darf gebaut werden: Der Gemeinderat hat jetzt doch dem Verein sein Okay für den Bau einer betonierten Lagerfläche gegeben, wo das gemähte Gras der Fußballfelder hineinkommt.

Landsberied – In der Vergangenheit wurde der Rasen der Fußballfelder gemäht, das Gras dann liegengelassen. Seit 2018 hat der Verein einen neuen Rasenmäher, der das Gras aufnimmt. Bisher liegt das Schnittgut auf einem Haufen. Mit dem auf einer Seite offenen Lager auf dem Sportgelände könnte man das Gras auch einmal für längere Zeit liegen lassen, das Einfassen mit einem Frontlader werde viel leichter und man müsste nicht jede Woche jemanden zum Wegfahren finden, sagte FCL-Vorstand Michael Bals: „Wir wollen einen schönen Haufen haben.“

Gemeinderat war zunächst skeptisch

Der Gemeinderat hatte im vergangenen Monat noch skeptisch abgewartet, bevor er jetzt einstimmig dafür stimmte. Bei den Gemeinderatsmitgliedern war die Frage aufgetaucht, ob das Mini-Silo den rechtlichen Vorgaben entspricht. Besonders im Hinblick auf Regen und dann auslaufendes Sickerwasser. „Das Landratsamt sieht keine Bedenken“, sagte Bürgermeisterin Andrea Schweitzer (FW/Einigkeit) jetzt dazu. Der Verein muss beim Bauen eine Vorgabe beachten: Nach innen braucht es ein Gefälle, um zu verhindern, dass Sickerwasser ins Erdreich kommt. Das Schnittgut darf nicht höher als die Seitenwände gelagert werden. Der Beton und die Fugen müssen regelmäßig auf Dichtheit überprüft werden – und falls doch mal Sickerwasser steht, muss das entsorgt werden.

Kein Dach drauf

Hans Märkl (Grüne) stimmte zwar für den Bau, war sich aber trotzdem nicht sicher. Er bezweifelte, dass aus dem Lager nichts herausläuft: „Das ist in meinen Augen nicht haltbar, wenn kein Dach darauf ist.“ Außerdem brachte Märkl ins Spiel, dass die Gemeinde sich an dem Schnittgut-Lager beteiligt – um ihr eigenes Mähgut ebenfalls zu lagern. Bisher wird dieses privat entsorgt. Schweitzer sah dafür keine Erfordernis: Bisher gebe es bei der Gemeinde keine Probleme mit der Menge, sagte sie. Man habe Blühwiesen und mulche viel. 

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