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Ringstraße erschließt neues Baugebiet

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Von: Fabian Dilger

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Mit seinem Baulandmodell orientiert sich Fahrenzhausen an Kommunen im Landkreis Dachau.
In Landsberied entsteht ein Baugebiet. © Beispielfoto: BÜTTNER/DPA

Das neue Baugebiet an der Flurstraße braucht natürlich eine Anbindung in Form einer Straße. Der Gemeinderat hat sich nun für eine Ringstraße entschieden. Hochborde soll es nicht geben, dafür Schotterrasen am Straßenrand.

Landsberied – Die Ringstraße hat zwei lange Abschnitte: im Norden des Baugebietes und im Süden. Die Straße im Süden ist de facto eine Verlängerung der bestehenden Flurstraße. Im Gemeinderat wurde deswegen diskutiert, wie diese Straßen angelegt werden sollen. Lieber ein wenig breiter, mit Bäumen? Und was soll zwischen Fahrbahn und Grundstücken am Straßenrand entstehen?

Im ersten Entwurf des Ingenieurbüros Dippold & Gerum waren im Norden Hochborde vorgesehen. Diese würden eingepflanzte Bäume umfassen. Die Hochborde werden aber gestrichen, war sich der Gemeinderat einig.

Deutlich länger diskutierten die Gemeinderatsmitglieder darüber, was an der Straßenseite angelegt werden soll. Michael Hillmeier (CSU/Wählerdorfgemeinschaft/WDG) befürwortete einen Schotterrasen neben der Fahrbahn: „Es bringt eine optische Aufwertung, auch wenn es nur 30 Zentimeter Grünstreifen sind. Es wirkt einfach dörflicher, ländlicher – und wir bekommen dadurch keinen Autobahncharakter“, sagte er.

Problem mit Parkplätzen

Für die südliche Straße bevorzugte Ortsentwicklungsreferent Johannes Bals (CSU/WDG) eine breitere Straße samt Parkbuchten – also einen befestigten Bereich. Die Parkplätze könne man dort gut brauchen: „Wir wissen mittlerweile selbst, was wir für Probleme mit den Parkplätzen haben. Wir jammern immer, dass wie bei Sodom und Gomorra geparkt wird in der Ortschaft.“ Außerdem sei ein Schotterrasen auch keine „grüne Oase“ sagte Bals, der sich Rasengittersteine vorstellen konnte.

Hans Märkl (Grüne) und Vize-Bürgermeister Hubert Ficker (CSU/WDG) plädierten aber für eine schmalere Straße samt Schotterrasen an den Rändern. Damit würde man sich gut am bestehenden Wohngebiet an der Flurstraße orientieren und so einen dörflichen Charakter herstellen. Ficker sagte: „Das Problem mit den Parkplätzen – ich glaube, das haben wir, ob wir Parkbuchten haben oder nicht.“

Mit 9:3 Stimmen beschloss der Gemeinderat, dass auf der nördlichen Straße im Baugebiet einseitig im Wechsel Schotterrasen mit einer Breite von 1,50 Metern angelegt werden soll. Damit bleiben dann 4,50 Meter Fahrbahn übrig. Drei Bäume sollen entlang der Straße gepflanzt werden, aber ohne Hochbord.

Im Süden entschied sich der Gemeinderat für die Variante mit Schotterrasen-Streifen an der Seite und ohne extra befestigte Parkplätze. Die geteerte Fahrbahn hat Stand jetzt fünf Meter Breite. Das Ingenieurbüro soll aber überprüfen, ob die Fahrbahn dieselbe Breite haben kann wie im Wohngebiet an der Flurstraße.

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