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Landsberieder Wertstoffhof wird erweitert

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Der Wertstoffhof in Landsberied wird erweitert. Dazu muss die bestehende Halle am Dorfwirt umgebaut werden. Der Abfallwirtschaftsbetrieb plant einen Anbau.

Landsberied –  Der vorhandene Wertstoffhof, der in einem Holzstadel beim Dorfwirt untergebracht ist, ist zu klein. Die Wertstoffhöfe baut und unterhält der kreiseigene Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB). Er braucht dafür aber Grundstücke von den Kommunen. Weil Landsberied kein geeignetes zweites Grundstück hat, wurde vor eineinhalb Jahren beschlossen, am bestehenden Standort zu erweitern. Jetzt hat der AWB seine Pläne fertig und der Gemeinde mitgeteilt. Vorgesehen ist, dass in der Holzhalle die Kunststoff-Sammelstelle, die jeden Samstagvormittag geöffnet ist, aufgelöst wird. Sie käme in einen Anbau auf der Rückseite des Gebäudes. Damit würde in der Halle Platz für weitere Wertstoff-Tonnen frei.

Für den Anbau gibt es drei Varianten: ein freier Platz mit Holz- oder Stahlzaun rundherum oder ein geschlossener Container. Am besten gefiel den Gemeinderäten die Lösung mit Holz. Ein Stahlzahn sei nichts, sagte Bürgermeisterin Andrea Schweitzer (FW/Einigkeit): „Da sieht man den Saustall dahinter, das geht gar nicht.“

Hans Märkl (Grüne) war wichtig, dass der Anbau oben geschlossen ist. Dann könne niemand etwas hineinwerfen, der Wind ziehe nichts raus und es regne nicht hinein. Georg Gerum (FW/Einigkeit) schlug daher vor, ein Dach über den Holzzaun zu bauen. Dieser Wunsch wird nun an den AWB weitergegeben. Die Gemeinde überlegt, sich an den Dachkosten zu beteiligen. Wenn nach der Erweiterung immer noch zu wenig Platz sei, müsse man über einen kompletten Neubau diskutieren, sagte Schweitzer – oder einen zweiten Standort im Ort. 

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