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Schreiner sollen mehr junge Leute ausbilden

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Eine klare Absage erteilte die Brucker Schreinerinnung unlängst bei ihrer diesjährigen Versammlung den Handwerksbetrieben ohne Meisterbrief.

Landsberied – Einstimmig votierten die Innungsmitglieder gegen eine Aufnahme von selbstständigen Betrieben (sogenannte B2-Betriebe) in die Innung.

Die Brucker Schreiner vertraten die Ansicht, der Meistertitel gehöre zur Innung. Ohne den Titel stelle man nicht nur den Meister in Frage, sondern die Innung als Institution schlechthin. In seinem Bericht appellierte Obermeister Harald Volkwein an seine Mitglieder, mehr auszubilden. Im Gegensatz zu den Metzgern und Bäckern bestehe bei den Schreinern und bei den Friseuren prinzipiell kein Mangel an Auszubildenden, so Volkwein, der zugleich auch Kreishandwerksmeister ist.

Zurzeit absolvieren viele Jugendliche das Berufsgrundschuljahr. „Die brauchen nächstes Jahr alle einen Ausbildungsplatz“, so Volkwein. Vielleicht könnte der ein oder andere Betrieb einen Lehrling mehr einstellen.

Besonders freute sich Volkwein, dass mit Eugen Drexler aus Mammendorf und Florian Ulmer aus Biburg zwei Ehrenmitglieder zur Herbstversammlung in den Dorfwirt gekommen waren.

So erfuhren auch sie von den vielen Aktivitäten des Obermeisters, wie der Pflege des Kontakts mit den Nachbar-Innungen Dachau und München, den internen Veranstaltungen, wie das Sommerfest und die Freisprechung sowie die Kontaktpflege mit der Handwerkskammer, dem Landratsamt und der Berufsschule. „Die überörtliche Vernetzung ist heutzutage wichtiger denn je“, so Volkwein.

Der Öffentlichkeitsbeauftragte und Ehrenkreishandwerksmeister Franz Höfelsauer, gab bei seinem Grußwort einen kurzen Abriss über die vier anderen Innungen, sowie der Kreishandwerkerschaft und bedankte sich bei den Schreinern für ihre Teilnahme am Berufs-Infomarkt und der Vocatium-Messe.

Von der seit längerem erkrankten Geschäftsführerin Jutta Sellin überbrachte Höfelsauer herzliche Grüße. Eine Überschreitung ihrer Haushaltsmittel um 1800 Euro wurde im Nachgang von den Mitgliedern abgesegnet, so dass auch der von den beiden Kassenprüfern Klaus Keckeis (Moorenweis) und Denis Dostmann (Fürstenfeldbruck) vorgeschlagenen Entlastung nichts im Wege stand.

Zum Abschluss wies Volkwein auf die vierte regionale Interior-Messe für Ambiente, Lifestyle und Innovationen im März 2019 (vom 29. bis 31.) hin, die von der Kreishandwerkerschaft, der Schreinerinnung, dem Gewerbeverband und Pfifficum in Kooperation im Veranstaltungsforum Fürstenfeld konzipiert und veranstaltet wird.

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