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Bei Landsberied

Telekom will 35 Meter hohen Mast

Die Telekom will auf Landsberieder Flur einen 35 Meter hohen Handymast bauen. Im Visier ist ein Grundstück südlich der Staatsstraße in Richtung Aich. 

Landsberied – Das Landratsamt prüft nun, ob das möglich ist. Der Gemeinderat hat bei der Bauanfrage der Deutschen Funkturm GmbH, einer Tochterfirma der Telekom, im Endeffekt wenig Spielraum.

Die Telekom hatte vor zwei Jahren die Suche nach einem geeigneten Areal begonnen. Einen gemeinsamen Standort für Landsberied und Jesenwang in der Kiegrube, den beide Gemeinden vorgeschlagen hatten, wollte das Unternehmen nicht. Denn die Abdeckung des Mastes soll Richtung Aich und auf die Staatsstraße ausgerichtet sein. Der neue Mast ist vor allem für die Verbesserung des mobilen Internets gedacht.

Ob ein solcher Funkturm gebaut werden darf, prüfen letztendlich die Fachleute im Landratsamt. Das hängt an der Frage, ob der Mast als „privilegiert“ anzusehen ist. Bauten für Telekommunikation können eine Privilegierung erhalten.

Selbst wenn die Gemeinde den Mast nicht haben möchte: Erlaubt das Landratsamt die Baumaßnahme, dann ist die Zustimmung von Landsberied nicht nötig. „Wenn es privilegiert ist, dann ist es eh wurscht“, sagte Johannes Trischberger (CSU/WDG) im Gemeinderat.

Frage zu Anlage auf dem Wasserturm

Hans Märkl (Grüne) fragte nach der vorhandenen Anlage auf dem Wasserturm. Er wollte wissen, ob diese nach Bau eines neuen Turms weiterhin hin im Betrieb bliebe. Das sei Sache des Abwasserzweckverbandes (AZV), sagte Bürgermeisterin Andrea Schweitzer (FW/Einigkeit). Denn der AZV ist Eigentümer des Wasserturms und hat die Verträge mit dem dortigen Betreiber geschlossen. Sie könne ohne Autorisierung des Verbandes keine Details zu der dortigen Situation herausgeben, sagte Schweitzer.(fd)

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