Babenried

Wohnungen auf alter Hofstelle

 Die Gemeinde Landsberied hat erste Pläne für ihr Grundstück in Babenried vorgestellt. Das marode Gebäude dort soll zwei Neubauten mit bis zu 13 Wohneinheiten weichen.

Landsberied –Eine Sanierung der alten Hofstelle, in der zwei Mieter leben, lohnt sich nicht mehr. 2016 wurde ein Neubau beschlossen. Der Entwurf sieht zwei separate Gebäude vor, erklärte Architekt Wolfgang Gerum, eines mit acht, eines mit fünf Wohnungen. Ein Gebäude wird niedriger sein, um den Blick auf die Babenrieder Kirche nicht zu verstellen.

Voraussetzung für die Planung ist, dass das alte Gebäude während der Arbeiten stehen bleibt und die Mieter dann in den Neubau umziehen können. Vier-, Drei-, Zwei- oder Eineinhalbzimmer-Wohnungen zwischen 40 und 90 Quadratmetern sind geplant, zum Teil barrierefrei. Die Wohnungen könnte die Gemeinde an Mitarbeiter vergeben oder als Arztpraxen vermieten. „Es ist unsere einzige Chance, für unsere Bevölkerung etwas zu schaffen“, sagte Bürgermeisterin Andrea Schweitzer (FW/Einigkeit), denn das Areal in Babenried sei das einzige gemeindeeigene Grundstück.

Gespräche mit der Regierung von Oberbayern sollen Fördergelder sichern. Auch mit dem Amt für Denkmalschutz und dem Landratsamt steht man in Kontakt. Eine Tiefgarage lehnt die Regierung ab. Dies sei im Ortszentrum nicht gewünscht, erklärte Architekt Gerum.

Eine Gegenstimme bekam das Projekt: Hans Märkl (Grüne) lehnte den Bebauungsplan ab, weil er die Möglichkeiten der Ortsentwicklung einschränke und eine eventuell in Zukunft nötige Erschließungsstraße unmöglich mache. Es gäbe im Moment keine Tendenz, dass sich Babenried in Richtung Westen entwickle, sagte Bürgermeisterin Andrea Schweitzer. Was in 50 Jahren sei, wisse man heute freilich noch nicht.  fd

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