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Wegen Verkehrsbehinderungen

Zugeparktes Landsberied: Jetzt kommen drei Halteverbote

Zu viele Autos parken auf den Landsberieder Straßen im Ort. Daher erlässt die Gemeinde ein einseitiges Halteverbot in drei Straßen. Zudem soll es einen neuen Parkplatz geben.

Landsberied  Sowohl der Pfarrverband Grafrath-Schöngeising, worin Landsberied Mitglied ist, als auch die Ortsgruppe des Bayerischen Bauernverbandes hatten sich bei der Gemeinde gemeldet. Beide weisen auf problematische Situationen in der Kirch- und Dorfstraße durch beidseitiges Parken hin. Durch die Parkgewohnheiten der Kirchenbesucher komme es häufig zu Engpässen, welche MVV-Linienbusse sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge behindern, oder die Durchfahrt sogar unmöglich machen. Ein bekanntes Problem, wie Bürgermeisterin Andrea Schweitzer (FW/Einigkeit) im Gemeinderat sagte: „Bei der Firmung meines Sohnes kam es zu drei Durchsagen, dass ein Auto weggefahren werden muss.“ Im Bürgerbrief spreche sie das gleiche Problem in Bezug auf den Winterdienst an.

Halteverbot in der Landsberieder Kirch-, Dorf- und Schloßbergstraße

Die örtlichen Landwirte haben dagegen die Dorfstraße in Babenried im Blick. Im Kern bestehen dort ebenso die Schwierigkeiten mit Autos, die beidseitig parken und so Platz wegnehmen. Folge: Einschränkungen für landwirtschaftliche Fahrzeuge und eine Gefährdung des Verkehrs.

Die Gemeinde ergreift deswegen die Initiative: In der Kirch-, Dorf- und Schloßbergstraße will sie ein absolutes Halteverbot auf einer Straßenseite erlassen. Darüber waren sich die Gemeinderäte auf einem Seminar zur Ortsentwicklung einig geworden. Auch die Straßenverkehrsbehörde und die Polizei haben die Maßnahmen bei einer Ortsbesichtigung bereits gutgeheißen. Das Halteverbot wird deswegen wohl ohne Probleme von den Behörden zugelassen.

Pfarrgemeinde will Teil des Friedhofs in einen Parkplatz umwandeln

In der Dorfstraße wird das Halteverbot auf der westlichen Seite eingerichtet. In der Kirchstraße läuft das Halteverbot von Osten auf der Seite der Kirche, auf Höhe des Kirchengeländes wechselt es dann auf die andere, südliche Seite. In der Schloßbergstraße beginnt das Halteverbot erst nach der Kreuzung mit der Bahnhofstraße und läuft dann in Richtung Osten auf südlicher Seite bis auf Höhe des Dorfweihers.

Zusätzlich will die Pfarrgemeinde selbst tätig werden. Und zwar indem sie einen Teil des großen Friedhofs in einen Parkplatz umwandelt. „Den Friedhof braucht ihr in 100 Jahren nicht, warum macht ihr nicht einen Parkplatz daraus“, sei der Rat von höheren Kirchenstellen gewesen, sagte Kirchenpfleger Lorenz Paintner. Und selbst wenn der Platz irgendwann wieder für Gräber benötigt werden, sei das Ganze leicht rückgängig zu machen.

Zehn geplante Stellplätze sollen von der Franz-Paul-Straße aus angelegt werden. Dazu müssen zwei Bäume abgeholzt und die Friedhofsmauer aufgeschnitten werden. Paintner ist zuversichtlich, dass die Bauarbeiten ohne übermäßigen finanziellen Aufwand – vielleicht mit einem kleinen Zuschuss der Kommune – von der Pfarrgemeinde bewältigt werden kann.

von Fabian Dilger

Rubriklistenbild: © Markus Schlaf

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