Zum Abschied kamen (v.l.) Sozialamtsleiter Bruno Didrichsons, OB Andreas Haas, Siegfried Kalwa (AWO), Ina Zalenka, Rektorin Claudia Wahler und Eike Höppner. foto: huber

Leiterin der Mittagsbetreuung lernte von den Kindern

Germering - 14 Jahre lang hat Ina Zalenka die Mittagsbetreuung an der Kleinfeldschule geleitet. Ende Juli verabschiedet sich die 75-Jährige in den Ruhestand.

Die gebürtige Wienerin kam 1969 von der Kaiserstadt an der Donau nach Germering, vor die Tore von München. „Mein Mann hat damals eine Anstellung beim Münchner Merkur bekommen und wir mussten umziehen“, erzählt Zalenka.

Als Kundenbetreuerin arbeitete Ina Zalenka bei Ludwig Beck am Marienplatz - bis zu ihrer Rente. „Als ich in Rente gegangen bin, hab’ ich mir gedacht, das war es noch nicht“, sagt die Leiterin der von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) geführten Mittagsbetreuung rückblickend.

So kam es, dass sie am 10. Januar 2000 die Leitung der Mittagsbetreuung in der Kleinfeldschule übernahm. Zur damaligen Zeit wurde die von der Stadt geführt. Drei Jahre später, im September 2003, übernahm die AWO die Mittagsbetreuung mit Ina Zalenka als Leitung.

Herzlich kümmerte sich Ina Zalenka um die Schulkinder. Tag ein, Tag aus, aß Zalenka mit den Kindern Mittag, kümmerte sich darum, dass sie die Hausaufgaben fleißig erledigen. Aber auch das Spielen kam nicht zu kurz. Insgesamt vier Stunden täglich, von 11 bis 15 Uhr waren die Kleinen in ihrer Obhut. „Am Anfang waren es drei Kinder, heute sind es 34, die die Betreuung besuchen“, erzählt Zalenka.

Aber nicht nur die Kinder haben in diesen 14 Arbeitsjahren von Ina Zalenka gelernt, sondern auch umgekehrt. „Geduld muss man mit den Kindern haben. Ich werde sie sehr vermissen“, erzählt Zalenka. Ebenfalls vermissen wird sie ihre Kollegen, die sich mit ihr Jahre lang um die Kleinfeldschüler gekümmert haben. „Die Zusammenarbeit war wirklich großartig. Wir waren eine eingeschworene Gemeinschaft“, erinnert sie sich. (Sebastian Huber)

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