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Immer am Ball: Ludwig Lösch vor wenigen Jahren am Spielfeldrand beim SCF. 

80 Jahre: Alles Gute, schwarzer Luck!

Fürstenfeldbruck – Ludwig „Der schwarze Luck von Bruck “ Lösch wird 80 Jahre alt. Das Tagblatt gratuliert.

Es ist schon eine Weile her, dass Lösch in seiner letzten Haushaltsrede im Kreistag erneut zur Finanzdisziplin aufrief. Seit seinem Abschied sind die Sitzungen im Kreistag (vom Brucker Stadtrat gar nicht zu reden) langweiliger geworden, heißt es unter Beobachtern immer wieder. Aber es hilft nichts: Der schwarze Luck von Bruck – so der Spitzname des CSU-Politikers – hat sich weitgehend (nicht ganz!) aus seinen Ämtern zurückgezogen. Heute nun feiert er seinen 80. Geburtstag. Eine große Party plant er nicht. Es sieht nach mehreren kleinen Feiern aus.

Lösch hat das öffentliche Leben in der Kreisstadt viele Jahre geprägt – nicht nur als Politiker, sondern auch als Banker. Lösch kam am 1. Oktober 1960 zur Sparkasse Fürstenfeldbruck in die Kreditabteilung. Dann baute er die Filialen in Mammendorf und Moorenweis auf. Von 1965 bis 1975 war er Zweigstellenleiter in Maisach. Hernach bekleidete er von 1975 bis 1990 die Position als Vorstandsassistent und stellvertretendes Vorstandsmitglied bei seinem damaligen Chef und Sparkassendirektor Walter Well.

Ab 1. Februar 1990 wurde Ludwig Lösch vom Verwaltungsrat in den dreiköpfigen Vorstand berufen bis er am 1. September 2001 in Pension ging. In seiner Vorstandszeit hat er unter anderem die Vermögensabteilung neu aufgebaut und die Immobilienabteilung neu installiert.

Der CSU gehört Lösch seit 1964 an. In der Kommunalpolitik mischte Ludwig Lösch von 1972 bis 1990 und von 2002 bis 2014 jeweils als Kreis- und Stadtrat mit. In der Stadt war er Kindergartenreferent, Werkreferent für die Stadtwerke und Volksfestreferent. Im Kreistag war er Fraktionsvorsitzender der CSU und Mitglied in diversen Ausschüssen. In beiden Gremien wirkte er als Finanzreferent mit. Das große Diskussionsthema über all die Jahre: Die Kreisumlage.

25 Vereinen gehört er an 

Sehr am Herzen lag Lösch dabei die Einführung der Doppik – eine neue Art der kommunalen Haushaltsführung, die sich stärker als die frühere an Grundsätzen aus der Wirtschaft orientiert.

Bis heute ist Ludwig Lösch Mitglied in 25 Vereinen – und Beitragszahler. Ob in Mammendorf, Maisach oder Fürstenfeldbruck: Ludwig Lösch, der viele Kontakte auch über seinen Beruf geknüpft hatte, war überall gern gesehen und als Sponsor gefragt.

So war er unter anderem in der alten Bayernligazeit zehn Jahre lang Vizepräsident beim SCF, 48 Jahre in der Vorstandschaft des Sängerkreises, davon 36 Jahre 1. Vorsitzender, 30 Jahre 1. Vorstand bei der Chorgemeinschaft Fürstenfeldbruck, 25 Jahre Schatzmeister beim Förderverein Bürger und Polizei, wo er Gründungsmitglied ist, genauso wie beim Golfclub Rottbach – hier spielt er heute noch.

Seit 35 Jahren ist er im Aufsichtsrat beziehungsweise Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Fürstenfeldbruck tätig. Sie realisiert gerade ein neues Projekt. Lösch hatte auch Schriftführer- beziehungsweise Kassiertätigkeiten in diversen Vereinen inne und stellte sich sechs Jahre lang als Kirchenpfleger in der Pfarrei St. Magdalena zur Verfügung. Lösch trägt zahlreiche Ehrentitel. Er ist Ehrenmitglied beim BC Piccolo, Ehrenvorsitzender im Sängerkreis und Ehrenvorsitzender der Chorgemeinschaft Fürstenfeldbruck. Lösch hat das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten erhalten, das Bundesverdienstkreuz und die Kommunale Verdienstmedaille.

So viele Ämter über so viele Jahre? Lösch: „Ohne die Unterstützung meiner Frau wär dies alles nicht gegangen.“ Mit seiner Lissy ist er seit 55 Jahren verheiratet. Die beiden haben drei Kinder. Außerdem gratulieren heute sieben Enkel. 

st

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