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Die Brucker Piaggio beim letzten Fursty-Flug. 

Nach dem Aus für das Rollfeld Alpha

Brucks Luftretter außer Gefecht

Fürstenfeldbruck – Nach dem Aus für das Rollfeld Alpha im Fliegerhorst hat auch die Luftrettungsstaffel Fürstenfeldbruck ihre Aufgabe eingebüßt. Der Bereich, den die Flieger bisher nach möglichen Waldbränden absuchte wird aufgeteilt.

Der zuständige Flugbereitschaftsleiter habe eine Übergangslösung erarbeitet, berichtet die Regierung von Oberbayern auf Nachfrage. Die ehemalige Flugroute G, die von Bruck aus überflogen wurde, wird von den Verantwortlichen in die Routen C und D aufgeteilt. Der Stützpunkt der Luftretter in Ohlstadt bei Garmisch wird nördlich bis Maisach fliegen und die Flieger vom Stützpunkt Königsdorf im Westen bis Starnberg. „Damit ist die ehemalige Flugroute G vollständig abgedeckt“, schreibt die Regierung. Die Katastrophenschutzbehörden der zuständigen Landratsämter Bad-Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen hätten ihr Einverständnis erteilt, die neuen Routen seien für das Jahr 2016 offiziell bereits in Kraft gesetzt.

Damit ist die Brucker Luftrettungsstaffel zumindest für den Moment beschäftigungslos. Vorangegangen war ein Tauziehen um einen neuen Standort für die Brucker Flieger, wobei jedoch keine Einigung erzielt wurde. Denkbar wäre, dass die Brandbeobachter irgendwann von Oberpfaffenhofen bei Germering aus in die Luft gehen. Auch Augsburg und der Fliegerhorst Penzing waren offenbar im Gespräch.

Sicherheitslücke nicht wirklich ausgefüllt

Als Vertreter der Brucker Luftbeobachter kommentiert Hans Lienert die Entscheidung der Regierung. Er bedauert, nicht direkt von der Regierung über das weitere Verfahren informiert worden zu sein und fürchtet, dass die mit dem Ausfall der Brucker entstehende Sicherheitslücke nur rudimentär ausgefüllt werde. Dass die Flieger künftig quasi von der österreichischen Grenze nach Maisach fliegen und diese lange Strecke auch noch mit einer wesentlich langsameren Maschine zurücklegen müssen, als es die Brucker könnten, die die schnelle Piaggio haben, kommentiert ein Insider so: „Da juckeln Sie lange durch die Lüfte.“  (st)

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