Gesundheitsprobleme offenbar gravierend: Franz Beckenbauer ist nicht vernehmungsfähig

Gesundheitsprobleme offenbar gravierend: Franz Beckenbauer ist nicht vernehmungsfähig
Bei der Eröffnung: Piloten, Ehrenamtliche und Offizielle in Oberpfaffenhofen. 

Aus Bruck nach Oberpfaffenhofen

Luftrettungsstaffel geht in Betrieb

 Feierstunde in Oberpfaffenhofen: Bayerns Innenminister Herrmann hat den Sonderflughafen als neuen Stützpunkt der Luftrettungsstaffel Bayern offiziell in Dienst gestellt. Früher war die Staffel am Fliegerhorst Fürstenfeldbruck stationiert.

Oberpfaffenhofen/FürstenfeldbruckAufgabe der Staffel ist es, aus der Luft Rettungseinsätze zu koordinieren oder großflächige Katastrophenfälle wie Waldbrände, Hochwasser oder Lawinenlagen zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren. Der neue Standort Oberpfaffenhofen ersetzt die Startbahn in Fursty, die seit einiger Zeit nicht mehr genutzt werden darf. Die Luftrettungsstaffel ist zuständig für die Landkreise Starnberg, Fürstenfeldbruck, Dachau und Landsberg.

Partner ist die Flugsportgruppe im DLR Oberpfaffenhofen. Sie stellt künftig die Piloten und die Maschinen, die Luftrettungsstaffel ist in erster Linie für die mitfliegenden, ehrenamtlichen, Luftbeobachter zuständig.

23 der etwa 400 Vereinsmitglieder hätten sich spontan bereit erklärt, Flüge für die Luftrettungsstaffel zu übernehmen. Acht Vereins-Maschinen stehen bereit. Kommt über die staatlichen Stellen ein Auftrag, muss der Pilot samt Maschine innerhalb der nächsten zwei Stunden in die Luft gehen.

Insgesamt absolviert die Staffel – je nach Jahreswitterung – zwischen 100 und 800 Einsatzflüge pro Jahr. Innenminister Herrmann lobte die ehrenamtlichen Mitglieder der Staffel am Samstag in den höchsten Tönen: „Sie wenden Gefahren für Leib und Leben sowie materielle Schäden in Millionenhöhe ab.“

Andreas Lohde, Luftbeobachter aus Fürstenfeldbruck, sieht in der Eröffnung des Stützpunkts einen sehrr wichtigen Schritt. Damit sei die Sicherheitslücke, die mit der Auflösung der Sportfluggruppe in Fürstenfeldbruck gerissen wurde, nämlich weitgehend geschlossen. Sein Kollege Hans Lienert hofft, dass der Betrieb in Oberpfaffenhofen genau so reibungslos funktionieren wird, wie das in Fursty einst der Fall war.  ps

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