Derzeit liegt die Eiche im Bauhof. Dessen Leiter Peter Wendl und seine Kollegen Klaus Schweiger sowie Pedro Wüsteney zeigen den Baum, der ein Kunstwerk werden soll. Foto: weber

Maisach

Wer macht Kunst aus diesem Baum ?

Maisach – Aus einem Baumstamm soll ein Kunst-Objekt werden. Doch in ganz Maisach hat sich bislang niemand gefunden, der eine Skulptur aus dem Holz schnitzen möchte.

Jetzt weitet die Gemeinde Maisach ihre Suche nach einem Künstler auf den ganzen Landkreis aus. Das fertige Werk soll aber dann in Maisach ausgestellt werden.

Der Stamm ist der Rest der Maximilianseiche, die vor zwei Jahren gefällt wurde. Das war nötig, um an der verkehrsreichen Kreuzung von Haupt-/Überacker- und Estinger Straße einem Kreisverkehr Platz zu machen.

Schon vor der Fällung hatte es lange Diskussionen gegeben: Ob man den Baum, der 1866 „zu Ehren und zum Andenken an die segensreiche Regierung seiner Majestät des Königs Maximilian“ gepflanzt wurde, wirklich einem schnöden Kreisel opfern solle? Auch als die Kreissägen längst ihre Aufgabe erledigt hatten, wurde weiterdebattiert. Für teilweise Befriedung sorgte nur die Tatsache, dass sich alle im Vorfeld darauf geeinigt hatten, dass der Stamm erhalten bleiben soll – und ausgerechnet nach dieser Vorgeschichte findet sich jetzt niemand, der etwas aus dem Baum machen möchte.

Seit der Fällung liegt das vier Meter lange Stück im Maisacher Bauhof. Bei Peter Wendl und seinem Team, das den Lagerplatz gerne wieder anders nutzen würde. Das Holz wäre jetzt reif – also trocken genug. Doch keiner der Künstler, die die Gemeinde angeschrieben hat, antwortete. Jetzt können Interessierte aus dem ganzen Kreis zum Zuge kommen.  zag

Interessenten

melden sich per E-Mail an die Adresse info@maisach.de.

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