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Erfolgreiches Gespräch

Alleebäume zwischen Maisach und Überacker offenbar gerettet

Die Allee zwischen Überacker und Maisach scheint gerettet zu sein. Voraussichtlich muss keine der 160 Linden Leitplanken weichen. Das ist das Ergebnis eines Gespräches zwischen Vertretern der gemeindlichen Bauverwaltung, des Straßenbauamts, der Verkehrsbehörde des Landratsamtes und der Polizei.

Maisach - Wie Bürgermeister Hans Seidl (CSU) auf Nachfrage erklärt, sollen die Leitplanken nicht mehr – wie ursprünglich geplant – entlang der gesamten Straße errichtet werden, sondern nur noch in Teilbereichen. „Hauptsächlich in den Kurven, wo man bei schneller Geschwindigkeit nach außen getragen werden könnte“, so Seidl.

Damit die Bäume erhalten bleiben können, wird darüber hinaus ein anderes System zum Installieren der Leitplanken angewendet, das sogenannte Ecobos-System. Dies ermögliche, dass die Eisenpfähle nicht so nah an den Bäumen, aber trotzdem nahe genug am Fahrbahnrand in den Boden gerammt werden können, so Seidl. Derzeit werde noch geprüft, wie groß die Abstände zwischen den Pfählen sein müssen, damit keine Wurzeln beschädigt werden. „Wir wollen ja nicht oben was erhalten, und unten was zerstören.“

Wichtig ist Seidl, zu betonen, dass diese Pläne lediglich das Ergebnis des Gesprächs sind, das vor Kurzem stattgefunden hat. Man warte noch auf die schriftliche Bestätigung des Straßenbauamtes.

Bei dem Gespräch sei auch noch einmal über eine Geschwindigkeitsbegrenzung diskutiert worden. „Laut Polizei gibt es dafür aber keinerlei Grundlage“, sagt Seidl. Die Straße gelte nicht als Unfallschwerpunkt. Die tödlichen Unfälle, die dort passiert sind, seien entweder auf deutlich erhöhte Geschwindigkeit oder technische Defekte zurückzuführen gewesen.

In Maisach hatte große Aufregung geherrscht, als im März bekannt wurde, dass ein Teil der Linden in Gefahr ist. Denn die Bäume sind zwischen 70 und 100 Jahre alt. Die Allee ist wohl einzigartig im Landkreis. (es)

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