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Tapferer Einstein: Nach der Amputation eines Beins kämpft sich der Kater zurück ins Leben.

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Autofahrer lässt angefahrenen Kater einfach liegen

Maisach – Kater Einstein ist auf einem seiner Streifzüge von einem Auto erfasst worden. Schwerverletzt schleppte er sich nach Hause.

Ein Tierarzt konnte sein Leben retten. Doch nun plagen sein Frauchen neue Sorgen.

Einstein, der den Namen eines berühmten Physikers trägt, hat seit kurzem sozusagen eine neue Formel für sein Leben. Vier minus eins = muss trotzdem gehen. Denn bei dem Unfall verlor er ein Bein. Ganz generell können Katzen mit drei Beinen durchaus ganz gut zurechtkommen. Aber Einstein muss das halt noch lernen. Frauchen Bea Inngauer unterstützt ihn nach Kräften.

Mit Schrecken denkt die Maisacherin an den 18. Mai zurück. Der Autofahrer, der den Kater erwischt hat, muss sich einfach davon gemacht haben, ohne sich um das schwer verletzte Tier zu kümmern. Bea Inngauer fand Einstein um 8 Uhr morgens blutend vor der Wohnungstüre im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses. Der Kater muss sich trotz seiner Wunden durch das Fenster im Keller ins Haus und dann die Treppe hinauf geschleppt haben.

Bea Ingauer war schockiert. Trotzdem galt es schnell zu handeln. Sie brachte Einstein sofort in die Tierklinik Germering. Bald war klar: Ein Bein war nicht mehr zu retten. Die Verletzungen waren zu schwer. Immerhin konnte das Leben des Katers erhalten werden.

Doch das kam teuer. Allein die Notoperation kostete 1500 Euro. Dazu kommen mindestens 1900 Behandlungskosten. Denn ausgerechnet am Tag nach dem Unfall musste Bea Inngauer selbst ins Krankenhaus. Daher musste der Kater lange in der Tierklinik bleiben.

Freunde halfen der Katzenfreundin vorübergehend mit Geld aus, damit sie die Rechnungen begleichen konnte. Auch übers Internet sammelte Bea Ingauer in sozialen Netzwerken. Aber es kam einfach nicht genug zusammen. Und die Maisacherin kommt mit ihren mageren Einkünften gerade mal selbst über die Runden.

Mittlerweile ist Einstein wieder daheim. Auf der Fahrt von Germering nach Maisach habe er ganz kläglich gejammert, berichtet Bea Inngauer. Zu Hause sei er ganz durcheinander gewesen. Das Laufen auf drei Beinen klappte noch nicht so richtig. Der Kater fällt dauernd um. „Am ersten Tag ist er nur miauend im Käfig gessessen.“. Einziger Lichblick: Sein Futter schmeckt ihm. Ansonsten schläft der Recovaleszent mit dem weichen Fell viel. Und Einstein ist verschmuster und liebebedürftiger denn je.  

st

Die Kette der helfenden Hände

möchte bei der Finanzierung der Tierarztkosten helfen. Spenden unter dem Stichwort „Einstein“ auf folgende Konten: Sparkasse Fürstenfeldbruck:
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