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Beachvolleyball-Anlage erst einmal frei zugänglich

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Von: Andreas Daschner

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Beispielfoto © Jantz

Die geplante Beachvolleyball- und Kugelstoßanlage am Freibad soll nun doch keinen Zaun erhalten. Ursprünglich war die Einfriedung geplant, um Unbefugten den Zutritt zu verwehren.

Maisach –  Doch das könnte zu Problemen bei der schulischen Nutzung der Anlage führen. Die Anlage soll außerhalb der Öffnungszeiten des Freibads auch der Schule zur Verfügung stehen.

Der für das Bad zuständige Referent Christian Kemether (CSU) hielt es für problematisch, wenn die Schüler nicht durch einen Zaun von den Schwimmbecken getrennt sind. Und auch Bürgermeister Hans Seidl (CSU) hielt die Einfriedung zunächst für nötig, „um bei Schadensfällen die Haftung eindeutig differenzieren zu können“.

Doch so einfach ist die Sachlage nicht, wie Verwaltungschef Peter Eberlein erläuterte: „Wenn wir einen Zaun machen, muss die Tür darin offen bleiben.“ Grund sei, dass die Schüler im Freibad die Toilette nützen müssen. „Man kann sie dafür nicht immer bis zur Schule schicken“, erklärte Eberlein.

Freibad-Referent Kemether hielt dennoch an der Forderung nach der Einfriedung fest, auch weil die Freibad-Verantwortlichen nichts von deren Wegfall wisse. „Man sollte zumindest vorher das Gespräch suchen.“ Alfons Strähhuber (SPD) hält den Zaun auch für nötig, um Vandalismus zu vermeiden.

Seidl schlug schließlich einen einjährigen Probebetrieb ohne die Einfriedung vor. „Wenn sich dabei herausstellt, dass der Zaun doch nötig ist, können wir ihn immer noch bauen.“ Eine Kostenübernahme oder zumindest -beteiligung seitens des Landkreises will er noch aushandeln. Hintergrund ist, dass die Sportanlage dem Schulbetrieb dient. Der Vorschlag fand eine 18:5-Mehrheit im Gremium.

Abgelehnt wurde hingegen die Verlegung der Anlage an eine andere Stelle. Durch ein Verschieben näher zu den Schwimmbecken sollte verhindert werden, dass zwei Bäume gefällt werden. Am neuen Standort hätte nur ein Gehölz weichen müssen.

Doch Kemether sprach sich klar dagegen aus: „Zum einen läge der neue Standort auf einem der beliebtesten Teile der Liegeweise, zum anderen könnte es dort Probleme mit den Nachbarn wegen des Lärms geben.“ Das sah das Gremium ebenfalls so und hielt einstimmig am alten Standort fest. 

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