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Die Traglufthalle steht: Das ist die neue Heimat des Amperparks

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Von: Thomas Benedikt

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 Amperpark-Chef Georg Fleischmann in der Traglufthalle.
 Amperpark-Chef Georg Fleischmann in der Traglufthalle. © Weber

Die Sportler des Amperparks Emmering haben wieder ein Zuhause. Nachdem die Tennisspieler bereits zum TC Gernlinden gewechselt sind, ziehen mit der Fertigstellung der Traglufthalle nun auch Ballschule und Badmintonspieler nach Gernlinden.

Gernlinden – Länger als es ihm lieb war, musste Amperpark-Chef Georg Fleischmann auf die Fertigstellung seiner Halle warten. Doch nun kann in der neuen Traglufthalle in Gernlinden demnächst gesportelt werden.

Von außen scheint das Bauwerk, das sich über die Fläche von drei Tennisplätzen spannt, nicht außergewöhnlich. „Die Hülle ist ein Standardmodell“, sagt der Amperpark-Chef. Trotzdem unterscheidet sich der Bau auf der Anlage des Tennispark Gernlinden grundlegend von den allermeisten Traglufthallen, die derzeit über Tennisplätze gebaut werden – so wie kürzlich beim TC Kreuzlinger Forst in Germering. Denn während sonst Traglufthallen als Überbrückung für den Winter genutzt werden, bleibt die Halle in Gernlinden dauerhaft stehen. Hier finden sowohl Fleischmanns Tennisschule als auch die Ballschule eine neue Heimat, die das ganze Jahr über genutzt werden kann.

Ein bisschen wie nicht von dieser Welt: So sieht die neue Traglufthalle aus, die auf der Anlage des Tennispark Gernlinden errichtet worden ist. 
Ein bisschen wie nicht von dieser Welt: So sieht die neue Traglufthalle aus, die auf der Anlage des Tennispark Gernlinden errichtet worden ist.  © Weber

Die zweite Besonderheit ist der Bodenbelag in der Halle – oder besser gesagt die Bodenbeläge. Denn im Inneren ist der Bau zweigeteilt. Im vom Eingang aus gesehen hinteren Teil der Halle gibt es zwei Tennisplätze. Es sind die einzigen Plätze im Landkreis, die einen Rebound Ace – ein besonderer Hartplatz – als Untergrund haben. Fleischmann hat sich bewusst für diesen Belag entschieden. „Wir wollten schon etwas Besonderes, ein Alleinstellungsmerkmal haben.“ Zudem hofft er, dass sich vor allem spielstarke Sportler auch von weiter her für den Belag begeistern werden.

Im vorderen Teil der Halle wurden auf einem wiederum anderen Untergrund vier Badmintonplätze angelegt. In diesem Hallenabschnitt soll auch die Ballschule stattfinden. Die Zweiteilung und Kombination aus unterschiedlichen Böden ist laut Fleischmann weltweit einmalig. Er wisse zumindest von keiner anderen Halle, die derart geplant sei.

Doch nicht nur an der neuen Halle wurde gearbeitet. Auch die Kabinen und Toiletten, die ehemals den Tennisfreunden Gernlinden gehörten, ehe sie zum Tennispark Gernlinden hinzugefügt wurden, ließ Fleischmann renovieren. „Das war eine reine Sommeranlage, es gab also keine Heizungen.“ Die wurde mittlerweile eingebaut.

Was noch kommen soll, ist eine schönere Zufahrt zu der neuen Halle. „Aber zunächst einmal war wichtig, dass die Halle überhaupt steht“, sagt der Amperpark-Chef. „Sie ist die Hardware, auf die wir jetzt noch die Software aufspielen müssen.“

Und für diese Software hat der Amperpark-Chef schon einige Ideen. Das Angebot soll zusätzlich zu Tennis, Badminton und Ballschule noch ausgebaut werden. Insbesondere ein Projekt, das digitale Unterhaltung mit Sport verknüpft schwebt ihm vor. Mehr will Fleischmann nicht ins Detail gehen. Er sagt nur so viel: „Das wird der Wahnsinn.“

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