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Antrag abgelehnt

Elektro-Auto darf nicht verliehen werden

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Das Elektro-Auto der Gemeinde wird nicht verliehen. Höchstens an Gemeinderatsmitglieder, wenn sie im Rahmen ihres Amtes unterwegs sind. 

Maisach – Das hat der Gemeinderat gegen die Stimme von Gottfried Obermair beschlossen – der Fraktionschef der Freien Wähler hatte beantragt, das E-Auto gegen Gebühr am Wochenende Gemeinderatsmitgliedern, Mitarbeitern der Gemeinde und aktiven Feuerwehrlern zur Verfügung zu stellen.

„Ziel ist nicht Car-Sharing im privaten Bereich“, sagte Obermair. „Ziel ist, ein Gefühl zu bekommen für Elektro-Mobilität.“

Der Gemeinderat lehnte das Ansinnen ab. Denn die Aussagen dazu von Seiten der Gemeindeverwaltung waren deutlich. Das Auto ist geleast, der Vertrag gilt vier Jahre. Jährlich dürfen 10 000 Kilometer gefahren werden, also 833 Kilometer monatlich. Mehr-Kilometer müssen bezahlt werden. Derzeit liegt die dienstliche Nutzung bei durchschnittlich 700 Kilometern pro Monat. Viel Luft wäre also nicht. Zudem wird in vier Jahren ein Gutachten über den Zustand des Autos nötig. Kratzer, Dellen und andere Schäden müssen dann beseitigt beziehungsweise bezahlt werden. Die Versicherung deckt solche Beschädigungen nicht ab. Sie müssten also dem privaten Nutzer in Rechnung gestellt werden. Zudem ist eine Vermietung versicherungsrechtlich nicht möglich. Auch die Rückgabe des Autos wäre aufwändig.

Wenn aber eine Gemeinderatsmitglied für die Kommune einen Termin wahrnimmt, kann er das E-Auto haben, sagte Amtsleiter Peter Eberlein. Mehr sei nicht möglich. Das sah auch der Gemeinderat so. Obermair kündigte an, weitere Möglichkeiten prüfen zu wollen.

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