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Freibad Maisach
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Das Becken im Maisacher Freibad wird erneuert und neu gestaltet. Anfang Herbst will sich der Gemeinderat auf eine Variante festlegen.

Umgestaltung kostet bis zu 2,8 Millionen Euro

Freibad Maisach: Entscheidung zum Becken-Umbau fällt Anfang Herbst

  • Helga Zagermann
    vonHelga Zagermann
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Das Becken im Maisacher Freibad wird erneuert und neu gestaltet. Anfang Herbst will sich der Gemeinderat auf eine Variante festlegen. Klar ist schon jetzt: Die 50-Meter-Bahn wird verschwinden.

Maisach – Es ist ein riesiges Projekt, das der Maisacher Gemeinderat Anfang Herbst beschließen will: Das Freibad braucht nicht nur ein neues Becken, sondern soll auch attraktiver gestaltet werden. Das wird – je nach gewählter Ausstattung – zwischen 2,3 und 2,8 Millionen Euro kosten. Die Gemeinde will aber versuchen, an Fördergelder aus einem neuen Programm des Freistaats zu kommen.

Bäder-Experte Josef Krautloher hatte dem Gemeinderat sechs Varianten für den Umbau des Beckens vorgestellt. Auf Anraten von Freibad-Leiter Michael Heck und Freibad-Referent Christian Kemether (CSU) entschied sich das Gremium für die Variante sechs. Das bedeutet, dass das Becken in der Breite getrennt wird. Nicht baulich, sondern im Wasser. In der einen Hälfte können die Sport- und Gesundheitsschwimmer in Ruhe ihre Bahnen ziehen – die aber künftig nur noch 25 und nicht mehr 50 Meter lang sind.

Im Vorfeld war intensiv überlegt worden, ob man auf die lange Bahn verzichten will. Doch nicht nur Freibadnutzer, sondern auch Leiter Heck hatten für eine strikte Trennung zwischen Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich votiert. „Wir sind ein Familienbad mit Schwimmern“, sagte Heck. Die Mehrzahl der Besucher wolle Spaß haben. Das können Jugendliche und Familien künftig in der zweiten Hälfte des Beckens: Dort sind Nackenduschen, Massagedüsen, Sprudelliegen, ein Wasserpilz, ein Kletternetz oder ein Strömungskanal möglich.

Der Gemeinderat entschied, dass eine Arbeitsgruppe mit einem Vertreter aus jeder Fraktion bis Ende August diskutieren soll, welche Attraktionen für Maisach in Frage kommen. Im September will der Gemeinderat entscheiden. Bis dahin wird auch die finanzielle Lage der Kommune klarer sein, sodass dann das Projekt auf den Weg gebracht werden soll.

Allein das neue Edelstahlbecken kommt auf 900.000 bis 1,2 Millionen Euro. Je mehr Attraktionen eingebaut werden, desto höher muss laut Krautloher die Durchlaufgeschwindigkeit in der Filteranlage sein. Deshalb muss neue Technik her. Das kostet weitere 500.000 bis 700.000 Euro. Zudem werden die Umgänge – also die Bereiche rund um das Becken – neu gestaltet, für rund 600.000 Euro.

Zum neuen Becken könnte eine neue Rutsche kommen. Experte Krautloher empfahl eine breite Wellenrutsche, abgekoppelt vom Becken, mit eigenem Wasserauslauf. Auf so einer Rutsche könnten Jung und Alt rutschen, mehrere Personen nebeneinander. Der Bau koste in etwa nur halb so viel wie der einen neuen Röhrenrutsche – immerhin aber noch 90.000 bis 120.000 Euro. Macht summa summarum Gesamtkosten von bis zu 2,8 Millionen Euro.

Gegen fünf Stimmen wurde beschlossen, die Arbeitsgruppe zu gründen und im September endgültig zu entscheiden. Die Grünen stimmten dagegen. Sie kritisierten, dass man die Pläne in der Sitzung zum ersten Mal gesehen habe und noch eine Woche nachdenken wolle.

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