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Freitagmittag nach Schulschluss: Die Jugendlichen laufen quer über die Straße.

In Maisach

Für die Schülermassen wird die Kreuzung umgebaut

Maisach – Die Kreuzung von Bahnhof- und Aufkirchner Straße wird umgebaut. Die Gehwege werden breiter, an allen drei Straßenübergängen steht künftig eine Ampel. Das soll die Sicherheit für Fußgänger erhöhen.

Die Neugestaltung hat aber auch damit zu tun, dass die Gemeinde rund um ihr neues Ortszentrum vieles schöner machen möchte. Der Umbau dieser Kreuzung soll übrigens noch zu Staatsstraßen-Zeiten erfolgen – vor der Abstufung zur Ortsstraße. Die Grundeigentümer müssen also nur die anteiligen Gehwegkosten tragen (siehe Artikel unten).

Bauingenieur Reinhard Hyna stellte die Pläne im Gemeinderat vor. Er hatte sogar Videos gemacht – um zu zeigen, wie sich die Schülermassen auf dem Weg vom und zum S-Bahnhof morgens und mittags über die Kreuzung schieben. Morgens gehe es noch gesittet ab, sagte er: „Das ist den Schülerlotsen zu verdanken.“ Mittags sind keine Erwachsenen mehr vor Ort, dann sieht es ganz anders aus: „Es geht wild quer über die Straße.“

Weil sich viele Schüler auf den Gehsteigen sammeln, wird nun der Platz für Fußgänger vergrößert, die Straße verschmälert. Sind es zwei Spuren, so haben die Autofahrer künftig nur noch sechs bis sechseinhalb Meter Platz, im Abbiegebereich mit drei Spuren sind es neun Meter.

Auf der Nordseite Richtung Zentrum gewinnt man so 125 Quadratmeter an Gehweg dazu (Verbreitung von 1,80 auf drei Meter); in der Eisdielen-Kurve werden es 120, an der abknickenden Bahnhofstraße 44 Quadratmeter Gehweg mehr.

Die jetzigen Absperrgitter kommen weg. Dafür gibt es drei Übergänge mit Ampel: auf Höhe des Huttenloherwegs über die Bahnhofstraße, parallel dazu weiter westlich über die Aufkirchner Straße und vom Blumenladen mit Querungsinsel quer über die Bahnhofstraße.

Schrägparkplätze bleiben vorerst

Mit der Lösung, so Bürgermeister Hans Seidl, könnten maximal viele Fußgänger so sicher wie möglich die Kreuzung queren. Die Ampeln können je nach Tageszeit anders geschaltet werden.

Lange diskutiert wurde über die Parkplätze vor der Bäckerei. Ergebnis: Die Schrägparker (nicht ideal, da war man sich einig) sollen vorerst bleiben und nicht zu Längsparkern umgebaut werden. Denn bei der Bebauung auf der gegenüber liegenden Straßenecke wird sich wohl etwas ändern. Und das soll man laut Seidl vor einem Parkplatzumbau abwarten. (zag)

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