Ein Zebrastreifen.
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Der neue und der alte Zebrastreifen an der Graf-Toerring-Straße. Die Bordsteinabsenkung fehlt noch.

Rätsel gelöst

Darum wurde der Zebrastreifen verlegt

  • Eva Strauß
    vonEva Strauß
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Nanu, was ist denn hier passiert – ein doppelter Zebrastreifen? Das fragen sich derzeit die Gernlindner, wenn sie die Graf-Toerring-Straße auf Höhe der Sparkasse überqueren.

Gernlinden – Der alte Streifen wurde um rund einen Meter verlegt – allerdings ohne den Bordstein abzusenken. Was wie ein Schildbürgerstreich anmutet, hat einen ernsten Hintergrund, wie Bürgermeister Hans Seidl auf Tagblatt-Nachfrage erklärt.

Das Problem: Fahrzeuge, die von der Brucker/Merianstraße in die Graf-Toerring-Straße abbiegen, müssen auf der Brucker Straße warten, wenn Fußgänger über den Zebrastreifen gehen, oder sie gefährden die Passanten. „Es gab schon mehrere gefährliche Situationen dort“, sagt Seidl. Er sei selbst Schulweghelfer und habe das immer wieder beobachten können. Der Bordstein werde natürlich noch abgesenkt, so der Rathauschef. Die beauftragte Firma könne das aber erst in zwei Wochen erledigen.

Damit die Fußgänger den neuen Streifen nutzen und nicht abkürzen, wird vor der alten Querungshilfe noch ein Geländer angebracht. Zudem wolle man noch eine Maßnahme ergreifen, dass auch die Radler nicht mehr über den Gehweg fahren können, erklärt der Bürgermeister.

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