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Nachwuchsaufzucht war einmal: Die Saatkrähen vom Gernlindner Friedhof sind ihrer alten Nester beraubt. 

Einsatz am Friedhof

Gernlinden: Gemeinde will Krähen vergrämen

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Die Saatkrähen vom Friedhof in Gernlinden sind ihrer Nester beraubt: Mit Genehmigung der Regierung von Oberbayern hat die Gemeinde Maisach die Brutstätten vom Vorjahr aus den Bäumen entfernen lassen. 

Gernlinden – Auch ein Falkner war bereits einmal im Einsatz. So will man die Population vertreiben und damit die Anwohner entlasten.

Ende 2017 hatte sich derGemeinderat dazu entschieden, die Vergrämung anzugehen. Schon im Januar war die Genehmigung der Regierung für verschiedene Maßnahmen im Maisacher Rathaus eingetroffen. Aber weder davon noch von Nestentfernung oder Falknereinsatz hat Bürgermeister Hans Seidl die Öffentlichkeit in Kenntnis gesetzt. Er habe keinen großen Wirbel machen wollen, sagte er auf Tagblatt-Nachfrage. Erst in der Bürgerversammlung am Mittwochabend in Rottbach berichtete er, dass etwa 30 Nester aus dem Vorjahr entfernt worden seien. Das solle verhindern, dass sich die Saatkrähen wieder zur Brut auf ihren bevorzugten Bäumen am und neben dem Friedhof niederlassen.

Im März wird´s laut

8000 Euro hat die erste Aktion laut Seidl gekostet. Ein Falkner war bereits einmal vor Ort und hat einen Greifvogel über dem Gebiet kreisen lassen. Das soll die Saatkrähen in Alarmbereitschaft versetzen und dazu bringen, in ein anderes Gebiet umzusiedeln. Man möchte die Vögel möglichst weit weg von Wohnbebauung ansiedeln.

Der Falkner soll noch einmal kommen, wenn die Saatkrähen versuchen, auf den Friedhofsbäumen neue Nester zu bauen. Das soll unterbunden werden.

Ob die Aktion von Erfolg gekrönt ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Jetzt im März beginnt die Brutzeit. Wenn die Jungen geschlüpft sind und etwa einen Monat lang im Nest versorgt werden, wird es richtig laut in den Krähengebieten. Gegen Ende Mai kehrt dann wieder Ruhe ein.

Die Vergrämung in Gernlinden wird als schwierig eingeschätzt. Die Baumbestände in Privatgärten sind groß, sodass die Siedlung für die Vögel viel interessanter ist als die weiter außerhalb stehenden Bäume. 

Auch in Puchheim kommt es seit Jahren zu Problemen mit Krähen, in Eichenau ist man alarmiert.

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