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Feste draufhauen! In der Fisch-Pinata steckten Süßigkeiten, die von den Hortkindern schnell aufgegessen wurden. 

Platz für 50 Kinder 

Hort an Gernlindner Schule offiziell eingeweiht

Die Schüler fühlen sich schon längst heimisch – jetzt ist auch offiziell mit einer symbolischen Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Hans Seidl die Einweihung des Horts an der Grundschule in Gernlinden gefeiert worden. 

Gernlinden – Zwischen Turnhalle und Schule haben in dem Neubau an der Buschingstraße zwei Gruppen für insgesamt 50 Mädchen und Buben eine neue Heimat gefunden. Zuvor waren die Schüler in Containern an der Sportplatzstraße untergebracht gewesen. Träger des Horts ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO).

„Der ideale Tag“: Das ist ein Zitat aus dem Vortrag der Poetry-Arbeitsgruppe, die das Fest eröffnete. Und es war auch wirklich ein idealer Tag. Team und Hortkinder hatten Tolles vorbereitet. Hortleiterin Sabine Neumann dankte der Gemeinde und dem Architekten. Nicole Schley, Präsidentin der AWO Oberbayern, übergab der Jongliergruppe des Horts weitere Materialien für Höhenflüge. Danach ging es über die Außentreppe in den Garten. Anstelle der obligatorischen Sektflasche hatte sich Sabine Neumann zur Taufe eine „gebäudefreundlichere Variante“ einfallen lassen – eine gebastelte Fisch-Pinata. Aus Mittelamerika und Spanien stammt der Brauch, bei Festen auf die mit Süßigkeiten gefüllten Figuren aus Pappmaché zu schlagen, bis sie aufplatzen. Das übernahm Kita-Referentin Gabriele Rappenglitz. Drei Schläge, schon war der Fisch entzwei – und die Kinder konnten schlemmen. Später gab es noch eine Hort-Rallye. Am Ende der Feier waren sich alle einig, dass als Fazit wiederum ein Zitat der Poetry-AG gelten kann: „Anmut und Perfektion haben ihren Ausdruck in diesem beispiellosen Meisterwerk gefunden“.  tb

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