Firmen gewinnen

Ladesäulen für E-Autos

 Die SPD hatte beantragt, am S-Bahnhof in Gernlinden eine Ladesäule für Elektroautos aufzustellen. Nach kontroverser Diskussion zog die Fraktion den Antrag zurück – weil es einen anderen Lösungsansatz gibt.

Maisach– Die Gemeinde hätte für eine solche Ladesäule rund 8000 Euro in die Hand nehmen müssen. Und das, obwohl Unsicherheit herrschte, ob die Säule überhaupt gebraucht wird. Denn FW-Fraktionschef Gottfried Obermair berichtete, dass es in Maisach nur zwölf E-Autos gebe. Bürgermeister Hans Seidl (CSU) hatte deshalb im Gespräch mit der Kämmerin einen anderen Ansatz entwickelt – den alle gut fanden. Die Gemeinde will an diejenigen Betriebe herantreten, die viele Mitarbeiter und darunter viele Pendler haben. Seidl will die Firmenchefs davon überzeugen, auf ihrem Grund für ihre Mitarbeiter eine Ladesäule aufzustellen. Dann könnten die Angestellten zum Umstieg auf E-Autos motiviert werden – die Pkw-Batterie würde während der Arbeitszeit aufgeladen werden.

Die Gemeinde unterstützt die Betriebe mit 20 Prozent der Anschaffungskosten einer Säule, maximal 1500 Euro. Heuer stünden dafür 10 000 Euro zur Verfügung.

Falls die Firmen kein Interesse haben, kommt der Antrag der SPD wieder auf den Tisch. Diesem Vorgehen stimmte der Gemeinderat geschlossen zu.  zag

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