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Nein zu Garagen- und Lagerpark - Bebauung zu massiv

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Von: Helga Zagermann

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Eine Lagerhalle von außen.
Große Lagerhalle, Lager, Halle (Symbolbild) © IMAGO/Baloncici

An der Otto-Hahn-Straße im Maisacher Gewerbegebiet sollte ein großes Hallenlager entstehen, mit bis zu drei Stockwerken. Doch der Gemeinderat lehnte das Projekt aus mehreren Gründen einstimmig ab.

Maisach - Das Areal ist rund 10 000 Quadratmeter groß. Dort ist ein mehrstöckiger Garagen- und Lagerpark mit teilweiser Büronutzung geplant. Umgesetzt werden sollte die Pläne im sogenannten Genehmigungsfreistellungsverfahren: Dabei können bestimmte Bauvorhaben ohne eine Baugenehmigung errichtet werden.

Gemeinderat und -verwaltung hatten aber bei mehreren Punkten Bedenken. Zum einen war die Geschossflächenzahl nicht richtig angegeben beziehungsweise berechnet worden (die Zahl gibt vor, wie viele Quadratmeter Stockwerksfläche je Quadratmeter Grundstück gebaut werden dürfen). So wurde das zweite Obergeschoss nicht komplett eingerechnet – es handle sich nicht um ein Vollgeschoss, hieß es. Doch die Kommune sieht das anders. Rechne man das zweite Obergeschoss – dort sind sogenannte Self-Storage-Einheiten geplant – korrekt hinzu, sei die Bebauung zu massiv.

Bürgermeister Hans Seidl (CSU) sprach weitere Kritikpunkte an. Zum einen wurde kein Schallschutzgutachten eingereicht, das sei aber im Bebauungsplan vorgesehen. Zum anderen wolle man Gewerbegrundstücke generell nachhaltig nutzen. Ein solcher Lagerpark sei aber das Gegenteil. Und schließlich sei für die Kommune bei der geplanten Nutzung kein Ertrag zu erwarten – dafür aber viel Verkehr.

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