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Angebot an die Gemeinde

Stattauto will in Maisach Fuß fassen: Carsharing-Anbieter stellen sich vor

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 Per App ein Auto buchen, zur Station gehen, einsteigen, losfahren – so könnte die Mobilität der Zukunft auch in Maisach bald aussehen. Ein Anbieter hat nun im Gemeinderat sein Modell für ein Carsharing vorgestellt. Zwei weitere sollen noch folgen.

Maisach – Stattauto heißt die Firma, die in Maisach gerne eine Station mit einem Leihauto für jedermann einrichten möchte. In Olching und Germering ist sie bereits aktiv. Und obwohl es in Maisach noch keine Station gibt, haben sich dort bereits fünf Menschen für den Carsharing-Dienst angemeldet, wie dessen Marketingchef Maximilian Bründl im Ratsgremium ausführte.

Stattauto ist mit über 100 Stationen in München und derzeit 20 weiteren im Umland vertreten. Die Autos können sowohl Monate im Voraus als auch am Tag selbst gebucht werden – je nach Verfügbarkeit. Die Buchung ist online, telefonisch oder per App möglich. Die Buchungszeiten können von einer Stunde bis zu vier Wochen betragen. Auch Fahrten ins Ausland außerhalb der EU sind möglich.

Keine Kosten für die Gemeinde

Die Tarife werden pro Stunde berechnet und starten zwischen zwei und drei Euro je nach Größe des Autos. Dazu kommen Kilometerpauschalen. Für Azubis, Schüler, Studenten und die Generation 60-plus gibt es Sonderpreise.

Wie viele Nutzer nötig seien, damit das Unternehmen eine Station in Maisach eröffnet, wollte Hartmut Hombach (Grüne) wissen. Bründl dazu: „Wir würden mit den bereits angemeldeten fünf Nutzern an den Start gehen – sofern uns ein attraktiver Standort geboten wird.“ Dieser dürfe nicht zu weit ab vom Schuss liegen.

Kosten kommen auf die Gemeinde keine zu, wie Bründl auf Nachfrage von Bürgermeister Hans Seidl (CSU) ausführte. „Die Gemeinde muss uns lediglich einen Standort zur Verfügung stellen.“

Stattauto hat auch E-Autos im Fuhrpark. Diese müssen nicht aufgeladen zurück gegeben werden, erklärte Bründl auf eine Frage von Gottfried Obermair (FW). Grund: Die Stattauto-Stationen verfügen auch über Ladesäulen. Allerdings sei die Akzeptanz bei den Nutzern noch sehr gering, sagte Bründl weiter.

Eine Zusage bekam Stattauto noch nicht. Die Gemeinderäte werden sich vor einer Entscheidung erst noch die Konzepte zweier weiterer Anbieter anhören. 

Auch interessant: Anbieter für Carsharing in Olching steht fest

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