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Das Maisacher Freibad

Maisach

Das Freibad öffnet am 1. Juli mit zahlreichen Einschränkungen

  • Eva Strauß
    vonEva Strauß
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  • Helga Zagermann
    Helga Zagermann
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Maximal 200 Personen dürfen sich ab 1. Juli gleichzeitig im Maisacher Freibad aufhalten. Damit ab diesem ersten Öffnungstag aber möglichst viele Bürger zum Zug kommen, gibt es täglich zwei Zeitfenster:

Maisach -  200 Karten gelten von 10 bis 14 Uhr, weitere 200 dann von 15.30 bis 19.30 Uhr. Dazwischen wird desinfiziert. Jeder Besucher hat also vier Stunden Zeit. Der Eintritt kostet für alle vier Euro, Ermäßigungen für Kinder/Jugendliche gibt es nicht, wie der Gemeinderat mehrheitlich beschlossen hat. Nur Mädchen und Buben unter sechs Jahren haben freien Eintritt.

Hartmut Hombach (Grüne) war mit seinem Antrag, den Preis für Heranwachsende auf 2,50 Euro festzusetzen, gescheitert. Die Verwaltung hatte argumentiert, dass Ermäßigungen (auch für andere Personengruppen wie Senioren oder Feuerwehrleute) mit dem Online-Kartenprogramm kaum umzusetzen seien. Rathaus-Amtsleiter Peter Eberlein sagte, er rechne ohnehin nicht damit, dass viele Familien mit Kindern kommen – dafür seien die Auflagen zu hoch. Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren müssen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden.

Das Badevergnügen wird coronabedingt eingeschränkt sein. So werden Schwimmbahnen im großen Becken abgetrennt, Rutsche und Kinderbecken sind komplett gesperrt. Zumindest der Spielplatz soll geöffnet werden. Toiletten gibt es nur im Sanitärwagen, geduscht werden kann lediglich kalt an der offenen Dusche am Becken. Alle Umkleide- und Duschräume sind aus Sicherheitsgründen gesperrt. Snacks und Getränke gibt es am Kiosk nur to go – der Verzehr muss am Liegeplatz erfolgen.

Tickets können nur online gekauft werden und maximal eine Woche im Voraus. Die Gemeinde bietet aber an, dass der Kauf im Auftrag in der Rathaus-Zentrale erledigt wird – denn nicht jeder hat Internet.

Die Saison lässt das Defizit wachsen. Das Freibad macht jährlich ein Minus von rund 200 000 Euro. Die Umsetzung der Corona-Auflagen kostet rund 30 000 Euro.

zag/es

Nach dem Unfalltod eines 18-Jährigen bei Grafrath herrscht große Betroffenheit. Familie, Freunde, Mitschüler und Lehrer können das Unglück kaum fassen.

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