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Regeln festlegen für nachhaltiges Bauen

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Von: Helga Zagermann

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Rathaus Maisach: Seit Jahren bräuchte die Verwaltung mehr Platz.
Das Maisacher Rathaus: Erst soll die Expertin dort Möglichkeiten für nachhaltiges Bauen vorstellen, dann dem Gemeinderat © mm

Der Maisacher Gemeinderat diskutiert regelmäßig über nachhaltiges Bauen. Nun sollen Regeln festgelegt werden.

Maisach - Es geht im Maisacher Gemeinderat oft darum, in welchem Umfang man den Bauherren Dach- und Fassadenbegrünung, Photovoltaikanlagen und wasserdurchlässige Parkflächen vorgeben soll/darf. Um auf einen Nenner zu kommen, sollen nach Beratung durch eine Expertin Bausteine festgelegt werden.

Diesem Vorgehen stimmte der Gemeinderat gegen die Stimme von Umweltreferentin Heike Demant (Grüne) zu. Nach einer Vorberatung mit der Gemeindeverwaltung wird die Expertin dem Gemeinderat Möglichkeiten erläutern. In einem dritten Schritt soll ein Beschluss gefasst werden. Kostenpunkt für die Beratung: rund 3000 Euro.

Heike Demant hatte bezweifelt, dass man eine Beratung durch eine externe Fachfrau brauche. „Es gibt doch drei Leute im Rathaus, die sich mit diesen Themen beschäftigen“, sagte sie. Bürgermeister Hans Seidl (CSU) verwies, ohne Details zu nennen, auf eine „sehr turbulente Diskussion“ in einer Gemeinderatssitzung. Er halte es für angebracht, sich Unterstützung zu holen. Man wolle mit Stadtplanerin und Landschaftsarchitektin Marion Linke – sie hatte den Maisacher Gemeinderat schon öfter bei solchen Themen beraten – in eine nicht öffentliche Gemeinderatsklausur gehen. Die drei Sachbearbeiter aus dem Rathaus würden selbstverständlich eingebunden.

Die Expertin werde darstellen, was in einem Bebauungsplan und was in einem städtebaulichen Vertrag geregelt werden könne. Danach entscheide allein der Gemeinderat über das künftige Vorgehen. (zag)

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