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Die Zukunft der Altenheime beschäftigt die Lokalpolitik.

Nach der Pleite

Gespräch mit Insolvenzverwalter

  • Helga Zagermann
    vonHelga Zagermann
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Die Insolvenz der Senivita Social Estate beschäftigt auch den Maisacher Gemeinderat weiterhin.

Maisach/Gernlinden - Mit Blick auf die beiden Häuser im Hauptort und im Ortsteil Gernlinden berichtete Bürgermeister Hans Seidl (CSU) dem Gremium, dass er am Mittwoch mit dem Insolvenzverwalter gesprochen habe. Dieser habe ihm versichert, „dass das operative Geschäft läuft“. Pflege, Essen, Betreuung und Wäscheservice in den Einrichtungen seien also gesichert. Man werde aber regelmäßig nachschauen, ob alles funktioniere, so Seidl. Dabei habe er Unterstützung von den Referenten Silvia Heitmeir (CSU, Referat für Soziales, Senioren, Integration, Menschen mit Handicap und Sozialbetreuung) und Hartmut Hombach (Grüne, Referat „Aktiv 60+“).

Laut Insolvenzverwalter laufe die Suche nach Investoren. Man gehe davon aus, dass das Verfahren noch mindestens zwei Monate dauere. Die Gemeinde Maisach solle aber eingebunden werden. Sobald es mehrere Interessenten gebe, die die Häuser übernehmen möchten, werde sich der Gemeinderat in nicht öffentlicher Sitzung beraten. Seidl berichtete, dass der Insolvenzverwalter eingeräumt habe, Senivita habe am eigentlichen Bedarf vorbeigearbeitet. Der künftige Investor solle in den Seniorenhäusern mehr das anbieten, was nachgefragt werde. Also auch klassische stationäre Pflege. 

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