Kerzen von Beate Inngauer kann man in einer Arztpraxis kaufen und damit das Palliativteam unterstützen. Foto: Peter Weber
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Kerzen von Beate Inngauer kann man in einer Arztpraxis kaufen und damit das Palliativteam unterstützen.

Maisach

Kerzen für den guten Zweck

  • Ulrike Osman
    vonUlrike Osman
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In der dunklen Jahreszeit haben Kerzen Hochkonjunktur. In der Maisacher Hausarztpraxis Amperland gibt es sie für einen guten Zweck. Wer hier eine Kerze kauft, unterstützt das Ambulante Palliativteam Fürstenfeldbruck.

Maisach – Schlicht oder verziert, einzeln oder im Vierer-Set, traditionell rund, schräg oder halbmondförmig stellt Beate Inngauer die Kerzen her. Die Maisacherin kam durch Zufall zum Wachsgießen und hat sich seitdem zur leidenschaftlichen Kerzen-Produzentin entwickelt. „Man kann mit Farben und Formen experimentieren, es gibt unglaublich viele verschiedene Möglichkeiten“, erzählt die 56-Jährige, die auch Kerzen-Workshops veranstaltet, wenn nicht gerade Corona ist. Ihr Werkzeug und Zubehör passte anfangs in eine Bananenkiste. Mittlerweile hat sie sich eine Werkstatt eingerichtet und produziert Kerzen am laufenden Band. Manche sind mit lokalen Motiven verziert, etwa dem Maisacher Rathaus oder der Kirche. Andere tragen Geburtstagszahlen, Kleeblätter oder – in Anspielung an die Hamster-Welle im Frühjahr – kleine Klopapierrollen aus Wachs.

Der Kontakt zur Hausarztpraxis Amperland kam über deren früheren Inhaber zustande. Inngauer freut sich, dass ihre Kerzen hier Abnehmer finden. Der Erlös geht komplett an das Palliativteam. Die Maisacherin stellt die Kerzen ehrenamtlich her, Hausarzt Florian Schuster trägt die Materialkosten.  os

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