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Ein E-Auto wird betankt.

Maisach

Nein zu E-Auto für Wassermeister

  • Helga Zagermann
    vonHelga Zagermann
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Für das Maisacher Wasserwerk muss ein neues Dienstauto angeschafft werden. Das hat zu einer Diskussion im Gemeinderat geführt: Die Grünen standen fast alleine gegen den Rest des Gremiums da.

Maisach – Das jetzige Dienstauto des Wassermeisters ist 15 Jahre alt und hat rund 200 000 Kilometer auf dem Buckel. Weitere Reparaturen wären deshalb nicht mehr wirtschaftlich. Daher lagen dem Gremium drei Angebote für ein neues Fahrzeug vor. Die Mehrheit tendierte dazu, einen Fiat Professional Talento für rund 26 000 Euro brutto zu kaufen. Da brachten die Grünen die Frage ins Spiel, warum kein E-Auto zur Auswahl stehe. Man habe ein Angebot für ein E-Auto von Nisan vorliegen, das dem Anforderungsprofil entspreche, sagte Patrick Götz (Grüne).

Bürgermeister Hans Seidl (CSU) fragte, warum das erst jetzt in der Sitzung vorgebracht werde. Christine Wunderl (Grüne) antwortete, wenn man jede Woche eine Gemeinderatssitzung habe, sei die Zeit eben knapp. Ihre Fraktion habe am Dienstag mit dem Wassermeister gesprochen, am Donnerstag kurz vor der Sitzung das Angebot für das E-Auto erhalten. Sie schlug vor, die Sache bis zur nächsten Sitzung zurückzustellen.

Vor allem aus der CSU kamen Widerworte: Das jetzt von der Verwaltung unterbreitete Angebot sei ausreichend, die Auftragsvergabe beschlussreif. Man wolle nicht mehr warten, auch nicht vergleichen, sondern sofort abstimmen. Gegen sechs Stimmen wurde dann der konventionelle Fiat ausgewählt.  zag

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