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Das Beispielfoto zeigt eine Videoüberwachung in Duisburg

Auf eigene Kosten

Maisach plant Videoüberwachung am Bahnhof

Auf eigene Kosten will die Gemeinde an ihren drei Bahnhöfen Maisach, Gernlinden und Malching eine Videoüberwachung einführen. So soll Vandalismus eingeschränkt und das allgemeine Sicherheitsgefühl erhöht werden.

Maisach– Rund 27 000 Euro kosten Stromanschlüsse und insgesamt neun Kameras für die drei Haltepunkte. Das Geld soll in den Etat für 2018 eingeplant werden, hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Das heißt: Wenn es kommendes Jahr finanziell nicht zu eng wird, kommt die Videoüberwachung.

Vorausgegangen war diesem Beschluss eine lä

ngere Debatte. Schon im Jahr 2014 war die Gemeinde bei der Bahn vorstellig geworden und hatte nach einer Videoüberwachung für die Bahnhöfe Maisach und Gernlinden gefragt. Die Antwort des Konzerns: Die Zahl der Vandalismusfälle und Straftaten sei nicht auffällig hoch, man sehe keine Notwendigkeit. Die Bahn hatte der Gemeinde damals angeboten, auf eigene Kosten die Bahnsteige mit Kameras auszustatten. Kostenpunkt: 52 000 Euro.

Maisach lehnte dankend ab. Doch damit war das Thema nicht vom Tisch. Im vergangenen Jahr gab es eine Unterschriftensammlung pro Videoüberwachung, initiiert von der örtlichen Frauen-Union. 644 Unterzeichner unterstützten den Vorstoß.

Jetzt ist geklärt, wie es funktionieren könnte. Am Bahnsteig selbst hat die Bahn die Planungshoheit. Wegen schwieriger Verhandlungen und hoher Kosten will die Gemeinde dort nicht tätig werden. Die Kameras sollen dagegen an den Zu- und Abgängen beziehungsweise an der Unterführung zum Bahnsteig angebracht werden. Die Aufzeichnung soll sieben Tage gespeichert und dann überschrieben werden. Dadurch erhofft man sich eine einfachere Ermittlungsarbeit, wenn es zu Vandalismus kommt. Die Pendler sollen sich aber auch einfach sicherer fühlen. (zag)

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