Der Beachvolleyballplatz der TSG liegt in Sichtweite zum Rewe. Bald soll sich auch noch ein Aldi ansiedeln. In diesem Zusammenhang will die TSG ein zweites Vereinsheim bauen.

TSG Maisach

Sportverein muss erweitern

  • Helga Zagermann
    vonHelga Zagermann
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Für den Aldi, der auf Wunsch des Gemeinderats auf das Areal neben dem Rewe ziehen soll, muss der dort geltende Bebauungsplan geändert werden. Und das bringt die Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Maisach auf den Plan

Maisach– Wenn sowieso etwas geändert werden muss, dann möchte der Verein auch gleich seine Erweiterungswünsche anbringen. Am Strasserwinkel 3, wo die TSG logiert, soll sich einiges ändern. Im Gemeinderat wurden die Pläne nun vorgestellt. Die TSG habe aktuell über 1000 Mitglieder, so Vorsitzender Bernd Stadler in seinem Antrag an die Gemeinde. Das ständige Wachstum habe zu Platznot geführt: Der Gymnastikraum im bestehenden Vereinsheim sei zu klein, zudem brauche es ein Büro/eine Geschäftsstelle für die Verwaltung.

Bernd Stadler

Für die Erweiterung des Kraft- und Fitnessbereichs, möglich wären im bestehenden Haus etwa 40 Prozent mehr Platz, müsste die Abteilung Tischfußball verlegt werden. Und schließlich peile man den Bau einer Betriebsleiterwohnung an.

Daher solle auf der freien Fläche zwischen Einfahrt und Tartan-Spielfeld ein Erweiterungsbau entstehen. Doch dieser müsste laut Stadler größer dimensioniert sein, als es der jetzt geltende Bebauungsplan zulässt: Man brauche zwei Vollgeschosse (erlaubt ist zur Zeit eines), einen Keller und eine Wandhöhe von 7,50 Meter (erlaubt wären derzeit 2,90 Meter). Untergebracht werden sollen in dem Gebäude ein großer Gymnastikraum, Umkleide-und WC-Bereiche, weitere Sportflächen, etwa für Tischfußball, ein Büro, Lagerflächen und die Wohnung.

Das bestehende Vereinsheim soll um einen Meter auf 7,50 Meter Höhe erhöht werden. An der westlichen Grundstücksgrenze wünscht man sich zudem einen Windschutz für den Beachplatz, teilweise eine Überdachung und eine Lagerhütte. Die dortigen zwei Erdwälle sollen entfernt werden. Das mache die Pflege leichter. Zudem hatten sich in dem Gestrüpp dort Raupen des Goldafters eingenistet. Die wäre man gerne los. Ein Schädlingsbekämpfer war schon da.

Der Gemeinderat stimmte den Plänen gegen zwei Stimmen zu, beharrt aber auf einem drei Meter breiten Grünstreifen zum Ausgleich der weiteren Versiegelung. Die für eine Aldi-Ansiedlung notwendige Bebauungsplanänderung ging gegen vier Stimmern durch.

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