Kosten von fast 400 000 Euro

Maisacher Freibad wird weiter zum Kreuzfahrtschiff umgebaut

  • schließen

Die Sanierung des Freibads geht im Jahr 2018 weiter. Für rund 386 000 Euro netto werden dann der Bereich zwischen Kinder- und Schwimmerbecken sowie die Längsseite entlang der Gebäude umgestaltet. Vorgesehen sind Liegepodeste mit Sonnenschirmen.

Maisach– Bäderplaner Josef Krautloher war von Vilshofen an der Donau in die Gemeinderatssitzung nach Maisach gekommen, um die Pläne vorzustellen. Er sagte, man werde nach der Neugestaltung des Kinderbeckens nun „am Konzept des Umbaus zum Kreuzfahrtschiff weiterstricken“. Denn das Bad soll, wenn einmal alles fertig ist, an einen Dampfer erinnern. So bekommt der Bademeister (also der „Kapitän“) ein neues Domizil: eine Kommandobrücke zwischen Kinder- und Schwimmerbecken. Der Unterstand ist rundum verglast, von dort aus kann die Eingangstür geöffnet, es können Durchsagen gemacht und kleinere Verletzungen verarztet werden.

Eine Abtrennung zum Kinderbecken soll die Nichtschwimmer vom tieferen Wasser fernhalten. Auf einer Art Landungsbrücke gelangt man zu den Becken und zur Wiese.

Die Durchschreitebecken kommen weg („So etwas hat man heute nicht mehr“) und werden durch Duschmulden ersetzt. Die neuen Liegedecks entlang des großen Beckens bekommen große, bunte Schirme. Zum Kiosk hin erfolgt eine Abgrenzung. Umgestaltet wird aber nur die Längsseite nahe der Gebäude. Die andere Seite ist erst später dran – wenn klar ist, was mit der dortigen Rutsche passieren soll.

Gebaut werden soll laut Krautloher ab März oder April. Ende Mai, zu Beginn der Saison, will der Planer fertig sein. 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Fall Malina: Schlussbericht liegt vor - Einige Fragen beantwortet, andere bleiben offen
Regensburg - Malina Klaar, die vermisste Studentin aus dem Raum Fürstenfeldbruck, ist tot. Sie wurde nur 20 Jahre alt. Alles spricht für einen tragischen Unfall. Die …
Fall Malina: Schlussbericht liegt vor - Einige Fragen beantwortet, andere bleiben offen
Schon immer kamen Fremde – und blieben
Heute ist der internationale Tag der Migranten. Doch das Thema Zuwanderung ist so alt wie die Menschheit selbst. Auch der Landkreis ist seit tausenden von Jahren Ziel …
Schon immer kamen Fremde – und blieben
Justus aus Gernlinden
Annika und Karl Braun aus Gernlinden freuen sich über ihr erstes Kind. Ihr Justus erblickte im Brucker Klinikum das Licht der Welt. Am Tag seiner Geburt wog er 3090 …
Justus aus Gernlinden
Vorfahrtsregelung stört Anwohner
Auch mit der zunehmenden Abgas- und Feinstaubbelastung begründen drei Familien aus dem Kreuzungsbereich Parsberg- und Kapellenstraße ihren Antrag an den Gemeinderat, die …
Vorfahrtsregelung stört Anwohner

Kommentare