Der Maisacher VdK war rasch gewachsen: Am 9. September 1956 ließ der Ortsverband eine eigene Fahne weihen. 

Festakt in Mittelschule 

Maisacher VdK feiert sein 70-Jähriges

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Der Maisacher VdK war von Anfang an ein Erfolgsmodell: Als Max Hoffmann am 6. Januar 1948 zur Gründungsversammlung ins Bräustüberl rief, kamen viele – und 58 Maisacher traten dem Verband gleich bei.

Maisach 70 Jahre später hat der VdK über 400 Mitglieder und viele Aufgaben. Der Geburtstag wird am Sonntag, 1. Juli, gefeiert. Nach einem Gottesdienst (10 Uhr, St. Vitus) ziehen alle in die Mittelschule zu Reden, Vortrag und Essen.

Der VdK wurde nach dem Krieg gegründet, um Invaliden und Hinterbliebenen Hilfe anzubieten. „Da sich die soziale Situation vieler Behinderter auch heute noch häufig als unzureichend darstellt, hat unser Sozialverband nichts von seiner Existenzberechtigung eingebüßt“, sagt Bernd Schabrich, Schriftführer beim Maisacher VdK. Laut seiner Chronik ging es mit Hoffmann als Vorsitzendem rasch bergauf: Schon nach vier Jahren hat der Maisacher VdK 269 Mitglieder. Mit 77 Gernlindenern gründete sich Ende 1951 dort ein abgetrennter Verband. 1956 ließen die Maisacher eine eigene Fahne weihen. Die Größe ihres VdK variierte sehr stark. Nach einem Tiefstand 1983 mit 148 Mitgliedern ging es stets auf und ab, 2008 waren es wieder 251.

Mit der Erweiterung seines Namens auf „Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer, der Behinderten und Rentner Deutschlands“ öffnete sich der Gesamt-VdK 1972. Heute, so Norman Dombo, Vorsitzender des Maisacher VdK, „kann jeder Mitglied werden. Ich bin vorsorglich Mitglied geworden, da ich nicht weiß, was mir die Zukunft gesundheitlich beschert.“ Der SPDler betont: „Als größter Sozialverband in Deutschland mischen wir uns ständig in die aktuelle Sozialpolitik ein, damit in Deutschland soziale Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Solidarität nicht auf der Strecke bleiben.“  zag

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