+
Haben die Regentschaft übernommen: Ricarda I. und Jerome I. Für die Maisacherin ging damit ein Kindheitstraum in Erfüllung. Sie wollte schon immer mal eine Faschingsprinzessin sein, nun ist sie sogar Kurfürstin. 

29-jährige ist Kurfürstin des Oberschleissheimer Narrenrats

Maisacherin tanzt fremd

Maisach – Eine Maisacherin tanzt in Oberschleißheim und ist obendrein noch Teil des Kurfürstenpaares. Was ist denn da los? Warum es Ricarda Erdle und ihren Freund Jerome Thomas (33) nach Oberschleißheim und nicht etwa in die nähere Umgebung zieht, verrät die 29-Jährige im Gespräch mit Tagblatt-Mitarbeiter Michael Darchinger.

Frau Erdle, wie hat es Sie zur Oberschleißheimer Garde verschlagen?

Das war eigentlich ziemlich spontan. Eine Freundin hat mich gefragt, ob ich nicht wieder Lust zu tanzen hätte. Ich habe mir dann die Gruppe und die Leute angesehen und mich dafür entschieden, dort zu bleiben. Wenn die Chemie stimmt, nehme ich auch gerne mal eine halbe Stunde Autofahrt in Kauf. Oberschleißheim ist ja auch nicht aus der Welt (lacht).

Sie haben also früher schon einmal in einer Garde getanzt?

Ja, mit 13 habe ich bei den Faschingsfreunden in Fürstenfeldbruck angefangen. Da habe ich dann zehn Jahre getanzt. Es folgte eine Pause aus privaten Gründen. Und jetzt bin ich einfach froh, bei dem Schleißheimer Narrenrat gelandet zu sein.

Was hat Sie dazu bewogen, dort zu bleiben?

Die Leute sind einfach alle nett. Ich habe mich gleich wohl gefühlt. Überhaupt ist bei uns alles sehr familiär. Zudem sind dort auch einige Bekannte, die ich noch von früher kenne. Auch die Tatsache, dass in Oberschleißheim in den Tanzchoreografien mit Pyramiden gearbeitet wird, finde ich äußerst spannend.

Wie kam man da jetzt speziell auf Sie für das Amt der Kurfürstin?

Im Detail weiß ich das auch nicht. Ich wurde nett gefragt und habe mich wahnsinnig über dieses Angebot gefreut. Wir waren dann nur noch auf der Suche nach einem Kurfürsten. Mein Freund hat sich sofort dazu bereit erklärt, den männlichen Part zu übernehmen. Er ist dann in den Verein eingetreten und hat an den Proben teilgenommen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar: Denn es war schon immer mein Traum, eine Prinzessin –in diesem Fall sogar Kurfürstin – in einer Faschings-Saison zu sein. Ein Kindheitstraum wurde dadurch für mich wahr.

Wo sehen Sie sich die nächsten Jahre?

Solange ich fit bin und es mir Spaß macht, tanze ich gerne weiter bei dem Schleißheimer Narrenrat. Ich freue mich auf die kommenden Jahre.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Fürstenfeldbrucks Polizei bekommt eine Chefin
Nach längerem Tauziehen steht es nun fest: Polizeirätin Nina Vallentin wird Chefin der Polizei-Inspektion in Fürstenfeldbruck
Fürstenfeldbrucks Polizei bekommt eine Chefin
Bahnhof Mammendorf: Parkplatz schon wieder an Kapazitätsgrenze
Der Parkplatz am Bahnhof Mammendorf wurde 2014 erweitert. Doch die Kapazitätsgrenzen werden inzwischen wieder massiv überschritten. Jetzt wird über einen neuerlichen …
Bahnhof Mammendorf: Parkplatz schon wieder an Kapazitätsgrenze
Public Viewing: Wo WM-Fans in der Region Fürstenfeldbruck feiern können
In zwei Tagen startet die Fußball-Weltmeisterschaft. Wem Russland zu weit und das heimische Sofa zu einsam ist, der kann WM-Atmosphäre bei den zahlreichen …
Public Viewing: Wo WM-Fans in der Region Fürstenfeldbruck feiern können
Provisorium mit verbessertem Brandschutz
Die alte Schule im Ortsteil Germerswang, in der der Kindergarten St. Michael und Vereine untergebracht sind, wird im kommenden Jahr saniert: Zumindest will die Gemeinde …
Provisorium mit verbessertem Brandschutz

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.