Regeln nochmals verschärft

Osterfeuer unter Beobachtung

  • schließen

In Maisach gelten heuer noch schärfere Regeln für Osterfeuer. Grund ist, dass es im vergangenen Jahr massive Probleme gab.

Maisach – Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde ein riesiges Problem mit Osterfeuern: Plötzlich war die Anzahl der Veranstaltungen sprunghaft auf 15 angestiegen, zudem waren mehrere Feuerstellen nicht ausreichend bewacht worden. Das führte zu einer erheblichen Mehrbelastung der Feuerwehren. Nach dieser Erfahrung wurde der Sache schon vergangenes Jahr ein Riegel vorgeschoben: Pro Ortsteil sollte es möglichst nur noch ein Osterfeuer geben, neue Veranstalter bekommen keine Genehmigung, wer sich nicht an die Auflagen hält, fliegt im nächsten Jahr raus. Eine Chance auf Zulassung hat nur, wer ein Osterfeuer seit mindestens fünf Jahren auf die Beine stellt. Kleine Veranstaltungen in Privatgärten müssen aber nicht beantragt werden.

Jetzt vor Ostern folgte der Bericht im Gemeinderat, wie es dieses Jahr aussehen wird. In Maisach selbst gibt es statt zuletzt fünf nur noch zwei Veranstaltungen: das Osterfeuer der Feuerwehr auf dem Volksfestplatz und ein privates Feuer, das seit 1989 Tradition hat. Beide sind genehmigt. In Gernlinden reduziert sich die Anzahl von vier auf eins, vielleicht gibt es sogar gar kein Feuer. Die Burschenvereine beziehungsweise die Dorfjugend von Malching, Frauenberg, Germerswang, Unterlappach (Rottbach) und Überacker sorgen für je eine Feuerstelle, dazu kommt eine private Veranstaltung in Überacker.

Zudem wurden nochmals die verschärften Auflagen besprochen. Die Veranstalter müssen eine lückenlose Feuerwache bis zum völligen Abbrennen sicherstellen. Die Feuerfläche darf nicht größer als acht mal acht Meter sein, das Holz nicht höher als sechs Meter aufgeschichtet werden. Aus Gründen des Tierschutzes darf das Material erst am Karsamstag aufgehäuft werden. Die Asche muss innerhalb einer Woche sachgemäß entsorgt werden. Der Gemeinderat stimmte diesen Regeln und den Veranstaltungen zu.

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa / Maurizio Gambarini

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Stadt kauft zweiten Bus für die Jugendarbeit der Vereine
Gut zwei Jahre lang musste die Stadt mit nur einem Jugendbus auskommen. Einer der beiden Gefährte, die vor allem von den Jugendabteilungen der Vereine genutzt werden, …
Stadt kauft zweiten Bus für die Jugendarbeit der Vereine
Frau kracht mit ihrem Auto frontal gegen Postfiliale
Eine 73-Jährige ist am Montag mit ihrem Audi um 12.30 Uhr beim Parken frontal gegen die Wand der Postfiliale an der Ährenfeldstraße geprallt. 
Frau kracht mit ihrem Auto frontal gegen Postfiliale
Viel Applaus für Europapolitiker der CSU
Manfred Weber, Europa-Parlamentarier und Bewerber für den Posten als EU-Kommissionspräsident, hat Gröbenzell besucht. Gesprochen wurde unter anderem über den Brexit und …
Viel Applaus für Europapolitiker der CSU
Nachbarort will Geld für Ersthelfer-Gruppe
Egenhofens Nachbargemeinde Pfaffenhofen richtet einen Ersthelfer-Dienst (First Responder) ein und möchte die Kosten teilen.
Nachbarort will Geld für Ersthelfer-Gruppe

Kommentare