Maisacher Jugend und Senioren sollen profitieren

Neuer Rundweg mit Perspektive

Maisach – Ein Weg, viele neue Möglichkeiten: Wie die Mittelschulverbandsversammlung jetzt entschieden hat, wird in Maisach eine Verbindung von der Pfarrer-Betzl-Straße über die Ostseite des Rasenspielfelds zum Freibadparkplatz geschaffen.

„Damit richten wir einen Rundweg für das Pflegeheim in der Lusstraße ein“, erklärt Bürgermeister Hans Seidl: vom Badweg über die Schulstraße und die Lusstraße durch die Pfarrer-Betzl-Straße und über den neuen Weg zurück in die Badstraße. Die rund 50 Meter befestigten Weges werden zwischen 4000 und 5000 Euro kosten.

Gerade für die Mitarbeiter des Kindergartens Tausenfüßler bedeutet dies eine Verbesserung der Parkplatzsituation. Wie Bürgermeister Seidl berichtet, könne es gerade zu den Bring- und Holzeiten in der Pfarrer-Betzl-Straße eng werden. Auch mit dem Parken sei es für die Angestellten schwierig. Deshalb sollen diese nun auf dem Freibadparkplatz ihre Autos abstellen und über den neuen Weg zum Kindergarten gelangen.

Praktisch und erholsam ist das Wegstück laut Seidl. „Auf dem so geschaffenen, eineinhalb Kilometer langen Weg kann jeder eine kurze Runde drehen“, so der Rathauschef. Schüler aus der benachbarten Mittelschule und andere Jugendliche würden von dem etwas außerhalb des Orts gelegenen Abschnitt und den vier geplanten Sitzbänken profitieren. Aber auch ältere Menschen aus dem nahen Seniorenheim sollen angesprochen werden.

Für die Zukunft kann sich die Gemeinde eine Erweiterung in Form eines Pfads der Sinne vorstellen. Weil viele Senioren in der Nähe leben, die nicht mehr so gut hören oder sehen können, könnte der Pfad dabei besonders aufs Fühlen ausgerichtet werden. Ähnlich wie bei einem Barfußpfad könnte es einen Abschnitt mit Materialien wie Steinen oder Rindenmulch geben, auf dem die nackten Füße die Beschaffenheit des Untergrunds erspüren können. Auch Klangstäbe aus Metall, ähnlich einem großen Xylophon, wären denkbar.

Eigentlich sollten Maisacher Konfirmanden und Firmlinge die Gestaltung übernehmen, doch konnten die Schüler das Projekt nicht mehr umsetzen. Daher will die politische Gemeinde dies nun selbst in die Hand nehmen, falls sich in den nächsten Jahren keine neuen Jugendgruppen für den Pfad begeistern.

Von Maria-Mercedes Hering

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